Die besten Wearables

Hightech am Handgelenk? Das ist längst nicht mehr Science Fiction, sondern vielmehr Realität. Wir bei CURVED testen jede Menge Wearables auf ihre Alltagstauglichkeit. Aus diesem Grund haben wir für Euch die besten Geräte aufgelistet. Weitere Listen findet Ihr in der Übersicht. Worauf Ihr beim Kauf sonst noch achten solltet, erfahrt Ihr in unseren Tipps unterhalb der Topliste.

Sortiert nach gesamt score
1
  • 0,42 Zoll
  • 18,5 g
  • Mai 2016

Xiaomi Mi Band 2 ➱ Fitnesstracker ✔ Preis-Leistung unschlagbar ✔ tolle Akkulaufzeit ✔. Alle Informationen und Preisempfehlungen findet ihr hier.

7
  • 24.1/ 27.0 g
  • Jan 2018

Garmin vivosport ➱ schlanke Optik ✔ ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis ✔ umfangreiche Funktionen ✔. Alle wichtigen News und Kaufempfehlungen hier.

8
  • Apr 2017

Mit dem Fitbit Alta HR erweitert Fitbit die im vergangenen Jahr erschienene Variante um ein zusätzliches Feature: Pulsmessung.

10
Moov
gesamt 8.8
15
  • 32,2 g
  • Mär 2015

Mit dem Talkband B2 schickt Huawei im April 2015 eine elegante Kombination aus Smartwatch und Headset in den Wearable-Ring.

Mehr anzeigen

Die Top Ten

Zu den "Wearables" zählen wir alle technologischen Gadgets, die Ihr direkt am Körper tragen könnt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man damit nun telefonieren oder vielleicht nur viel weniger machen kann. Weareables sind tragbare Extras, die allein oder in Zusammenarbeit mit unseren Smartphones zusätzliche Funktionen bieten.

In Sachen Preis-Leistung ist das Xiaomi Mi Band 2 unschlagbar und führt daher die Spitze der Wearables an. Super Tragekomfort, ein Gewicht von gerade einmal 18,5 Gramm. Ein zusätzlicher Schutzring der verhindert, dass sich das Band beim Sport aus Versehen löst. Zusätzlich bleibt es wasser- und staubdicht nach IP67-Standard, d.h. eine halbe Stunde bis zu einem Meter tief zu tauchen, ist möglich. Das Samsung Gear Fit2 Pro ist auch wasserdicht und kann Spotify-Songs offline abspielen. Klingt nach dem perfekten Fitnessarmband. Die Fitbit Ionic bezeichnet der Hersteller als seine erste Smartwatch. Hat man die Fitbit Ionic am Handgelenk, braucht man zum Joggen kein Smartphone mehr mitnehmen. GPS hat das Wearable an Bord und auch 2,5-Gigabyte-Platz für über 300 Songs. Das auffälligste Merkmal bei der Samsung Gear Fit 2 ist das gewölbte AMOLED-Display. Das misst 1,5 Zoll und löst mit 216 x 432 Pixeln auf. Bildschirminhalte stellt es knackig scharf dar. Das Beste aber ist der GPS-Chip. Wenn Ihr zum Beispiel joggen geht, braucht Ihr Euer Smartphone nicht mit Euch herumtragen, um die Strecke zu tracken. Das erledigt das Band für Euch. Wer auf eine elegante Fitness-Smatwatch steht, ist mit der Fitbit Versa an der richtigen Adresse. Am Handgelenk lässt sie sich erstaunlich leicht und bequem tragen. Sie stört weder beim Sport, noch bleibt man im Alltag irgendwo an der Kleidung hängen. Eine große Auswahl an Armbändern hat Fitbit ebenfalls im Programm. So kann man die Fitness-Uhr immer passend zum Outfit wählen. Verglichen mit anderen Wearables, ist der Moov Now in erster Linie ein Fitnesscoach der nebenbei auch als dezenter Fitnesstracker fungiert. Das ein Fitnesstracker mit GPS nicht klobig sein muss, sehen wir beim Garmin vivosport. Das Display ist dauerhaft eingeschaltet und auch ohne Beleuchtung konstrastreich und gut zu erkennen. Knöpfe oder Tasten hat der Fitnesstracker nicht. Stattdessen erfolgt die Bedienung durch einmaliges oder doppeltes Antippen, gedrückt halten oder Streichen über das Display. Die Fitbit Alta HR ist ein Leichtgewicht und zählt eure Schritte und berechnet daraus die verbrauchten Kalorien und die zurückgelegte Strecke. Sucht ihr einen wasserdichten Fitnesstracker, der Sportarten automatisch erkennt und sich am Abend passend zum schicken Outfit in ein Accessoire stecken lässt ist das Fitbit Flex 2 ideal. Das Wearable bekommt ihr in Schwarz, Flieder, Magenta oder in Blau für 99,95 Euro. Moov ist das etwas andere Fitness-Wearable. Es zählt weder Schritte noch Kalorien, sondern ist zusammen mit Apps auf Smartphone oder Tablet ein sehr günstiger Personal Trainer.

Welches Wearable das richtige für welchen Zweck ist, hat die Redaktion für Euch hier zusammengestellt

Motivationstrainer und Krankenakte?

Vor allem im Fitness-Bereich stoßen die intelligenten Fitnesstracker auf großes Interesse. Wer seinen sportlichen Fortschritt messen und veranschaulichen kann, trainiert möglicherweise gezielter. Schritte, Kalorienanzahl, Herzfrequenz und Laufstrecke - moderne Wearables zeichnen alle Bewegungsdaten auf und werten sie gleichzeitig aus. Die smarten Geräte haben mittlerweile auch medizinischen Wert: Ärzte können anhand der aufgezeichneten Daten bessere Diagnosen abgeben – aber auch für den individuellen Träger bieten die Daten Aufschluss über die aktuelle Fitness, die UA HealthBox überwacht beispielsweise Gesundheit, Schlaf, Ernährung und Fitness, und Hersteller wie Withings, Xiaomi, Jawbone, Fitbit, Misfit und Garmin bieten ähnliche Möglichkeiten sich einen Überblick über seine körperliche Verfassung zu verschaffen.

Braucht man das?

2014 sah die Welt noch anders aus: Im Rahmen einer Studie befragte das  US-Magazin Fortune in Zusammenarbeit mit SurveyMonkey 1000 Menschen zu ihren technischen Interessen. Knapp drei Viertel gaben an, dass ein Wearable für sie aktuell uninteressant sei und sie keine Anschaffung im Jahr 2015 planten. Die meisten Nutzer seien vielmehr an leistungsfähigeren Smartphones und vor allem an besseren Akkus interessiert, so die Studie. Wurden 2014 noch 28,8 Millionen Geräte verkauft, stieg der Absatz innerhalb eines Jahres auf 79 Millionen Wearables.

Datenschutz mangelhaft

Fitnesstracker wissen viel über uns. Laut einer Studie von AV Test schützen sie diese Daten nicht besonders gut. Die Tester fanden unter anderem heraus, dass einige Android-Geräte umverschlüsselte Bluetooth-Verbindungen für den Datenaustausch nutzen – ganz ohne Authentifizierungsvorgang.  Auch auf den Android-Geräten wurden die gesammelten Daten unverschlüsselt abgelegt. Manipulierte Apps könnten sich ohne großen Aufwand Zugang zu den Informationen verschaffen. Die gesammelten Informationen werden zum großen Teil auch in der Cloud gespeichert.

Mit Solarjacken und Sport-BHs geht es weiter

Natürlich gibt es mittlerweile mit smarten Sport-BHs, multitalentierten Ohrstöpseln und Solarjacken längst noch mehr Wearable-Gattungen. Die Verbindung von Gadgets und Kleidung hat jedoch gerade erst begonnen und dürfte im Laufe der Zeit sicherlich große Fortschritte machen.

Wenn Ihr wissen möchtet, welches Wearable das beste für die jeweilige Sportart ist, findet Ihr hier einen spannenden Überblick.