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Apple verdient 0,15 Prozent pro Transaktion mit Pay

Apple Pay
Apple Pay (© 2014 Apple )
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13.09.14 von

Elisabeth Oberndorfer

Die Banken verrechnen bei der neuen Bezahltechnologie außerdem weniger Gebühren als bei normalen Kreditkartentransaktionen. Somit hat sich Apple eine große Einnahmequelle geschaffen.

Verhandlungen mit Banken

Zu dem neuen Bezahlsystem Apple Pay werden weitere Details bekannt: Der Konzern nimmt Berichten zufolge 0,15 Prozent von jeder Transaktion ein — bei einem Einkauf von 100 US-Dollar erhält das Unternehmen also 15 Cent. Betrachtet man das Potenzial des schnellen Zahlens mit dem iPhone und der Watch, so baut sich Apple damit in den nächsten Jahren eine wichtige Einnahmequelle auf.

Mit den Banken hat der Tech-Riese außerdem attraktive Konditionen verhandelt: Die Finanzinstitutionen verlangen weniger Gebühren als bei normalen Transaktionen  mit der Kreditkarte, sagen Insider. Schon vor einem Jahr soll Apple mit den fünf großen US-Banken über die Abwicklung der Pay-Zahlungen diskutiert haben. Die geringere Gebühr soll sich für die Banken dennoch rechnen, weil Konsumenten somit in Zukunft weniger in bar zahlen und lieber auf das Smartphone zurückgreifen.

Händler nehmen Abstand

Die großen US-Banken scheinen die Payment-Lösung, die Apple entwickelt hat, zu begrüßen. Der Konzern nimmt ihnen mit der eigenen Entwicklung den enormen technischen Aufwand, der für den Aufbau eines eigenes Systems notwendig wäre, ab. Bei den Händlern hingegen herrscht Widerstand: Die großen Handelsketten Walmart und Best Buy wollen Apple Pay in ihren Filialen bis auf Weiteres nicht als Bezahlmethode anbieten.

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