Chrome-Apps kommen für iOS und Android

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Der Weg vom Chrome Web Store zu iOS und Android ist geebnet.
Der Weg vom Chrome Web Store zu iOS und Android ist geebnet.(© 2014 Google/Screenshot)

Google bietet Entwicklern von Chrome-Apps ab sofort die Vorab-Version eines Werkzeugs an, das die Programme auch mit iOS und Android kompatibel macht. Der Internetriese setzt dabei auf die Open-Source-Software Cordova von Apache, die bei der Entwicklung von Mobile Apps mit HTML, CSS und Java Script hilft. Chrome-Apps sind seit September letzten Jahres für Googles eigenen Chrome-Browser erhältlich.

Vollwertige Programme im Browser

Ihre Besonderheit: Sie funktionieren auch offline und nutzen den Browser als native Umgebung. Die Apps laufen dadurch etwa mit Vollbild; die Oberfläche des Browsers wird komplett ausgeblendet – ganz so als handle es sich um eine Desktop-Anwendung. Bislang waren die Chrome-Apps nur für Chrome OS, Windows und Mac erhältlich. Die Anwendungen reichen von Kalendern wie Wunderlist über Fotoalben (500px), Videoschnitt (WeVideoNext) und ePaper (The Economist) bis hin zu Spielen (Angry Birds).

Volle Feature-Auswahl für die Entwickler

Der erste Schritt Richtung Mobil-User ist nun getan. Die veröffentlichte Entwickler-Umgebung ermöglicht es, eigene Chrome-Apps direkt in Googles Play Store und in Apples App Store zu veröffentlichen. Die Developer Preview auf Github ermöglicht es zudem, auf Smartphone-spezifische Funktionen zuzugreifen, etwa einen Bewegungssensor. Zu weiteren möglichen Features gehören die Authentifizierung über OAuth2, Push-Mitteilungen, In-App-Käufe oder Online-Vernetzung mittels Sockets.


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