Extreme Pinching: Smartphone-Mutproben sind der neue, sinnlose Webtrend

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Beim Extreme Pinching bringt man sein Smartphone in "Lebensgefahr". Aber warum?
Beim Extreme Pinching bringt man sein Smartphone in "Lebensgefahr". Aber warum?(© 2015 CURVED)

Im Internet wurde ja schon so allerhand Quatsch geboren und gehypet. Nun halten beim “Extreme Pinching” Nutzer ihre Smartphones über Balkongeländer, Fahrstuhlschächte und Schluchten. Das ist nicht nur sinnfrei - sondern witzlos.

Was hat das Internet nicht alles für tolle Dinge hervorgebracht. Neben allerlei Sinnvollem wie Shopping zu jeder Uhrzeit, der Möglichkeit, Lieblingsserien bei Netflix und Co. in Marathonsitzungen zu schauen und natürlich CURVED war auch schon jede Menge Blödsinn dabei. Zuerst bügelte man auf Bergen, unter Wasser und überall und nannte es “Extreme Ironing” (Extrembügeln). Dann kam das “Planking”, bei dem man sich wie ein Brett auf alle möglichen und unmöglichen Stellen legte. Zuletzt das “Owling”. Und jetzt eben "Extreme Pinching" - der bislang mit Abstand sinnloseste Webtrend.

Gefährlicher Unfug

Ein Selbstdarsteller nach dem nächsten hält jetzt sein Smartphone möglichst waghalsig über alle nur erdenklichen Abgründe, Schächte und Klippen und bläst dann Fotos und Videos der ganzen Aktion in die sozialen Netzwerke. Natürlich mit dem entsprechenden Hashtag, schließlich soll die Welt ja erfahren, wie verrückt man doch ist.

Dabei wäre mir sogar egal, wenn irgendwelche Internethelden ihr Smartphone ins Wasser, einen Gulli oder eine Schlucht fallen lassen. So viel muss einem der ganze Internetfame schon wert sein. Wirklich aufregen kann ich mich aber über die völlige Rücksichtslosigkeit, das an Balkongeländern oder über Häuserränder zu tun. Wenn dann das Smartphone runterfällt, trifft es im Zweifel nämlich auch schnell mal einen Unbeteiligten - und das geht bei solchen Höhen ganz sicher nicht glimpflich aus.

Muss das sein?

Wenn ihr also mitmachen wollt, nehmt Rücksicht auf Eure Mitmenschen und macht nur Euer Smartphone kaputt, Ersatzgeräte findet ihr in unserer Toplist. Wer auf Internetruhm nicht verzichten kann, aber Wert auf die Gesundheit seines Lieblingsgerätes legt, kann es auch so machen wie wir in dem Bild unten. Oder man lässt Internettrend einfach Internettrend sein - und sieht nur kopfschüttelnd zu.

Ihr dachtet doch nicht etwa, dass wir da jetzt wirklich mitgemacht haben?(© 2015 CURVED)

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