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Fotos und Videos mit dem Quadrocopter: So klappt's

In den vergangenen Wochen haben wir Euch im Rahmen unseres Drohnenspecials zahlreiche Artikel und Videos rund um den Bau, das Fliegen und die Reparatur von den ferngesteuerten Quadrocoptern sowie die besten Fotos und Videos, die Könner damit geschossen haben, präsentiert. Nun seid Ihr soweit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen: Im letzten Schritt zeigen wir Euch daher noch, wie Ihr Eure Drohne — in unserem Fall eine Phantom 2 von DJI — mit einem Gimbal und einer GoPro verseht, worauf Ihr beim Fotografieren und Filmen achten müsst und wie die Rechtslage dazu ausschaut.

Befestigung von Gimbal und Kamera: Safety first

Fassen wir nochmal zusammen: Wichtig ist die Sicherung des Gimbal an der Unterseite der Phantom mit den entsprechenden Stiften sowie das Sichern der GoPro mit dem mitgelieferten Bügel. Achtet außerdem darauf, dass Ihr das Entstörmodul korrekt zwischen Drohne und Gimbal schaltet und die Kabel so anklebt, dass sie später nicht im aufgenommenen Bild zu sehen sind. Und denkt dran, beim etwaigen Austausch die Schrauben wieder mit einer Schraubensicherung zu versehen, damit diese sich nicht durch die Vibrationen der Propellermotoren von allein lösen.

Rechtslage: Vorsicht ist besser als Ärger mit den Nachbarn

Neben den grundsätzlichen zu beachtenden Regeln für den Drohnenflug, die wir bereits für Euch zusammen getragen haben, gilt es, bei der Video- und Fotografie auf ein paar besondere Vorgaben zu achten: So gilt natürlich auch hier die Privatsphäre der zu filmenden Personen beziehungsweise das Bildrecht an bestimmten Gebäuden. Vermeidet es eventuell in Besitz von Stiftungen oder privater Hand befindliche Denkmäler oder auf Parks zu filmen, wenn Ihr vorhabt, das Bildmaterial später im Internet zu veröffentlichen.

Wenn Ihr Personen oder private Wohnhäuser filmt, klärt das im Idealfall zuvor mit den Betroffenen respektive Besitzern ab, dann gibt es später keine Beschwerden — versetzt Euch einfach immer in die anderen Personen herein: Wie würde es Euch gefallen, wenn jemand Euch oder Euer Grundstück ohne vorheriges Fragen einfach aus der Luft filmen würde ...?

Ein ruhiger Flug garantiert schöne Bilder

Habt Ihr mit Nachbarn beziehungsweise den zu filmenden Personen gesprochen und Euch deren OK geholt oder finden Eure Video-Flüge ohnehin in menschenleerer Umgebung statt (was sich für die ersten Flüge tatsächlich ohnehin anbietet, auch damit Ihr Euch ungestört auf das Fliegen konzentrieren könnt), dann darf endlich abgehoben werden.

In der Luft empfiehlt es sich nun, mit möglichst ruhiger Hand zu fliegen — es sieht im Ergebnis nachher furchtbar aus, wenn das aufgenommene Bild zu hektisch hin und her schwenkt. Gleiches gilt besonders für aus der Luft geschossene Fotos: Neben einer kurzen Verschlusszeit der Kamera ist hier vor allem eine stabile Fluglage Garant für gute Bilder. Am besten — und das ist ja eigentlich selbstredend — fliegt Ihr zunächst ein paar kleine Runden und schaut Euch die jeweiligen Ergebnisse an, um Manöver und Aufnahmen zu optimieren.

Übung macht gerade in Sachen Drohnenvideos den Meister. Lasst Euch also nicht entmutigen, wenn Eure ersten Aufnahmen nicht preisverdächtig aussehen — denkt vielmehr daran, dass es Euch immerhin schon gelingt, Eure Drohne sicher zu manövrieren und dabei zusätzlich zu filmen. Und seid versichert: Mit der Zeit werden Eure Luftaufnahmen immer besser werden, und Ihr werdet damit anfangen können, diese künstlerisch zu verbessern. Und wer weiß: Eenn Ihr dran bleibt, fliegt Ihr vielleicht schon zum Jahreswechsel 2015/2016 durch ein Feuerwerk ....

 

Alles zum Thema Drohnen findet ihr auf unserer Themenseite.


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