Fünf offene Geheimnisse, die jeder Tinder-Nutzer kennen sollte

Peinlich !11
Das richtige Bild entscheidet
Das richtige Bild entscheidet(© 2016 iStock.com/deimagine)

Um die wirklich attraktiven Nutzer bei Tinder vorgeschlagen zu bekommen, muss man vor allem die App selbst davon überzeugen, besonders zu sein. Denn in einem internen Scoring bestimmt die US-Company die Attraktivität aller Mitglieder. Diese und vier weitere (fast) unbekannte Fakten helfen Euch, erfolgreicher bei der App zu flirten. 

1. Internes Tinder-Scoring bewertet Eure Attraktivität

Das ist ganz schön fies: Wie jetzt herauskam, bewertet Tinder selbst jedes Mitglied. Je besser ein Nutzer oder eine Nutzerin aussieht und wirkt, desto hübschere Dating-Vorschläge unterbreitet die App.

Wie Fast Company herausgefunden hat, gilt das aber auch für andere Besonderheiten. Wenn man zum Beispiel besonders tätowiert ist, gibt sich Tinder mühe, Singles vorzuschlagen, die ebenfalls auf Tattoos stehen. Wie Fast Company betont, habe die interne Bewertung keinerlei objektive Aussagekraft darüber, wie schön oder attraktiv die einzelnen Nutzer sind. Dieses Scoring diene lediglich dazu, den Usern passende Vorschläge zu unterbreiten, sodass die Aussicht auf einen Match höher wird.

2. Der Kniff mit den richtigen Fotos

Natürlich liegt es auch in der Hand jedes Nutzers, wie attraktiv und sympathisch ihn die anderen Nutzer halten. Andy Mizrahi gehört zu den heißesten Typen bei Tinder, zumindest ist er im US-Bundesstaat New Jersey der "the most right-swiped man". Deshalb hat sein Wort auch ein gewisses Gewicht. In einem Video erklärt Mizrahi was wichtig ist, um wirklich erfolgreich bei der Dating-Plattform zu sein. Er ruft die Nutzer dazu auf, „heiß“ zu sein. Nur so wollen die anderen Dich auch wirklich treffen. Dazu gehöre immer ein Ganzkörperfoto zu posten. Schließlich wolle man wissen, wie sein Gegenüber aussieht.

Zudem ist Mizrahi davon überzeugt, dass ein Date und der erste Kontakt immer dann besonders einfach sind, wenn man – zumindest auf einigen - der eigenen Bildern etwas macht, über das man reden könne. Heißt: Je interessanter man selbst oder das eigene Tun auf den Fotos wirkt, desto erfolgsversprechender ist das eigene Profil.

3. Böse Anfängerpatzer unbedingt vermeiden

So wie es kleine Kniffe zur Erfolgssteigerung gibt, sollte man auch unbedingt versteckte Tinder-Fallen achten, die gleich das angepeilte Date gefährden können. Auch hierzu hat Mizrahi einige wichtige Regeln zur Hand. Auf den Fotos sollten niemals Kinder zu sehen sein. Auch wenn man maximal authentisch sein will, gilt es als No-go. Niemand will bereits vor dem ersten Date den Nachwuchs des potenziellen Partners sehen. Dasselbe gilt für Männer auf Frauen-Fotos und Frauen auf Männer-Profilen.

Mizrahi ist davon überzeugt, dass es die Erfolgsaussichten kräftig einschränkt, wenn beste Freunde aus dem anderen Geschlecht zu sehen sind. Natürlich sollen die Profilbilder aktuell sein. Das Schlimmste, was sich der Top-Tinder-Boy vorstellen kann, sind übrigens Hochzeitsfotos von Nutzern, die mittlerweile getrennt sind.

4. Achtung: Fast die Hälfte aller Tinder-Nutzer ist liiert

Apropos Hochzeitsbilder: Die Gefahr auf einen Nutzer zu treffen, der in Wahrheit längst unter der Haube ist, ist weit höher, als man gemeinhin glauben mag. So haben sich Forscher der Fresenius-Hochschule in Köln einmal die Nutzer der Dating-App genauer angesehen. Unter der Leitung von Professorin Wera Aretz befragten sie insgesamt 436 Mitglieder. Dabei gaben nur 58 Prozent der Befragten an, Single zu sein, die restlichen 42 Prozent befanden sich dagegen in einer Beziehung.

"In unserer Studie konnten wir jetzt nochmal ganz konkret zeigen, dass Frauen in erster Linie ihre Bestätigung durch die Anzahl ihrer Matches und die Anzahl der Dates erlangen, Männer hingeben definieren sich in erster Linie durch ihre Sexualkontakte, die aus der Tinder-Nutzung resultieren," betont Professorin Aretz gegenüber n-tv.

5. Seid bunt, seid erfolgreicher

Einen weiteren interessanten und weitestgehend unbekannten Fakt liefert eine andere Studie. Mashable hat 12.000 Profilfotos von Nutzern zwischen 18 und 40 Jahren aus Los Angeles, Atlanta und New York angesehen. Dabei fanden die Autoren heraus, dass sich 72 Prozent der Männer und 56,2 der Frauen auf ihren Profilfotos überwiegend dezent in neutralen Farben wie Schwarz, Weiß, Blau und Grau zeigen. Die logische Konsequenz. Es sind vor allem die Nutzer im Vorteil, die aus dieser grau-weißen Singlemasse herausstechen.

Also zeigt Mut und setzt auf Farben und ausgefallene Bilder. Je mehr Personality ein Profilbild transportiert, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem perfekten Date schon auf den ersten Wisch klappt.


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