Google Play Store mit unkomplizierten Rückerstattungen

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Der Google Play Store hat nun neue Rückgabebedingungen bei App-Käufen
Der Google Play Store hat nun neue Rückgabebedingungen bei App-Käufen(© 2014 CURVED)

Unzufrieden nach einem App-Kauf im Google Play Store? Dann gibt’s völlig unkompliziert innerhalb von 15 Minuten das Geld zurück. Google hat jetzt die Möglichkeiten und das Zeitfenster für die Reklamation immens erweitert, wie Caschys Blog berichtet.

Mit den neuen Optionen umgeht Google unter Umständen den Entwickler einer App. Der wird in den Reklamations-Prozess gar nicht mehr mit eingebunden. Vorher musste der Hersteller seine Zustimmung für die Erstattung geben und dann gegebenenfalls auf sein Geld verzichten. Mit dem neuen 3-Stufen-Modell begibt sich Google auf ein bisher unerforschtes Terrain – was mitunter Google selbst teuer zu stehen kommen könnte.

Geld zurück – völlig automatisiert

Das bisherige 15-Minuten-Fenster für sofortige Erstattungen gilt auch weiterhin. App kaufen, ausprobieren, reklamieren – schon gibt’s das Geld für den Fehlkauf zurück. Sind die 15 Minuten rum, greift die nächste Stufe: das 48-Stunden-Zeitfenster. Hier kann die Rückerstattung ebenfalls automatisch über die Bühne gehen. Ihr bekommt Euer Geld zurück, der Entwickler ist seine Einnahme jedoch los. Und Ihr Eure App, denn die wird daraufhin deinstalliert.

Noch mehr Komfort im Google Play Store

Die dritte Stufe ist ein echter Gewinn, was den Komfort im Google Play Store angeht. Wird eine App auch innerhalb von 48 Stunden nicht reklamiert, sondern irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt, bessert Google trotzdem rückwirkend euren Kontostand nach der Angabe von Gründen wieder auf. Ein Grund könnte beispielsweise ein Update der App sein. Eins, welches die App für euch uninteressant macht oder auf eurem Android-System sogar für Fehler sorgt.

Und der Entwickler? Der bekommt von diesem Vorgang gar nichts mit, behält sogar seine Einnahmen. Google zahlt aus eigener Tasche! Doch es kommt noch besser: Ihr behaltet sogar die App, könnt sie auch weiterhin nutzen. Google ist vorgewarnt und weiß, dass kriminellen oder böswilligen Absichten ein Riegel vorgeschoben werden muss. Laut Caschys Blog sind es nicht näher erläuterte Sicherheitsmechanismen, die einen Missbrauch ausschließen sollen. Also besser weiterhin schön brav die paar Mäuse für gute Apps berappen und nicht allzu oft Googles Großzügigkeit ausnutzen. Sonst gibt’s vielleicht bald nicht mehr nur Punkte in Flensburg, sondern auch im Google Play Store.


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