MacGyver kehrt als Serie zurück: Bastel-Action im Jahr 2016?

139 Episoden. Sieben Staffeln. "MacGyver" war in den Achtzigern die Mega-Serie. Wohlgemerkt: in den Achtzigern. Nun wird es tatsächlich eine Neuauflage geben. Muss das sein?

Die Frisur ging noch nie, aber dennoch: MacGyver war ein Held meiner Kindheit und Jugend. Der Teufelskerl konnte mit Schokolade einen Säuretank abdichten. Aus Pflanzenfasern und Kaugummi eine Bombe bauen. Quasi das A-Team in Personalunion. Vor allem aber war MacGyver auch ein Produkt seiner Zeit. Die Achtziger waren MacGyver, und Macgyver war sowas von Achtziger. Und nun das: Der US-Sender "rebootet" die Kultserie.

Nicht Richard Dean Anderson mit seinen 66 Jahren spielt die Hauptrolle, sondern Lucas Till. Genau: Wer? Einige von Euch dürften ihn als Havok aus der aktuellen X-Men-Reihe kennen. Vokuhila trägt er nicht, lange Haare müssen aber dennoch sein. Und nein, er spielt nicht MacGyvers Sohn, sondern schlicht einen jungen MacGyver – aber in der Neuzeit. Dort wird er von einer mysteriösen Organisation angeworben, um die Welt zu retten. Das macht er, wie der Trailer mehr als einmal durchscheinen lässt, mit mindestens genauso viel Bastelwut wie sein Vorgänger.

Und dennoch: Schon dem Trailer lässt sich entnehmen, dass wir nicht mehr als einen lauwarmen Aufguss erwarten dürfen. Einfach eine Serie mehr, die auf den Markt geworfen wird in der Hoffnung, dass sich mit den nostalgischen Gefühlen der 80er- und 90er-Jahre-Kinder heutzutage noch ein bisschen Quote machen lässt. Meine Meinung: Tote sollte man besser ruhen lassen, anstatt Zuschauern eine halbgare Crime-Serie zu präsentieren, die nur in Grundzügen an das legendäre Original erinnert.


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