"Star Wars 8": Darum hat sich nach Carrie Fishers Tod nichts geändert

Carrie Fisher ist am 27. Dezember 2016 nach einem Herzanfall im Alter von 60 Jahren verstorben
Carrie Fisher ist am 27. Dezember 2016 nach einem Herzanfall im Alter von 60 Jahren verstorben(© 2017 picture alliance / Everett Collection)

Ende Dezember 2016 ist die Schauspielerin Carrie Fisher gestorben, die in "Star Wars" schon 1977 die Rolle der Prinzessin Leia gespielt hat. Dieses tragische Ereignis wirkt sich natürlich ebenfalls auf die neue "Star Wars"-Triologie aus, die mit "Das Erwachen der Macht" gestartet ist. Denn eigentlich sollte sie auch im dritten Film mitspielen, was nun nicht mehr möglich ist. Änderungen an "Star Wars 8: Die letzten Jedi" hat Regisseur Rian Johnson dennoch nicht durchgeführt.

Spoiler-Warnung: In diesem Artikel werden wir auch auf die Geschehnisse in "Star Wars 8: Die letzten Jedi eingehen. Falls ihr den Film noch nicht gesehen habt und euch den Spaß nicht verderben möchtet, solltet ihr hier lieber nicht weiterlesen.

Nur kurz nach dem Tod von Carrie Fisher hat Rian Johnson sich mit Lucasfilm zusammengesetzt und besprochen, ob Änderungen an "Die letzten Jedi" vorgenommen werden müssen. "Ich habe mir das Material vom Dreh angesehen. Ich war stark der Meinung, dass das, was wir hier haben, wunderschön ist[...]", sagt der Regisseur im Interview mit Hollywood Reporter. Johnson war sehr zufrieden damit, wie sich der Charakter Leia entwickelt.

Ein Funke Hoffnung

Leia verkörpert in "Star Wars 8" zudem den Funken Hoffnung, den der Widerstand trotz aller Verluste immer noch hat. Wohl deshalb wollte er Carrie Fisher nicht auch noch den Filmtod sterben lassen. Und: Hätte er diesen Schritt gewagt, wäre Kylo Ren/Ben Solo (gespielt von Adam Driver) nach Luke Skywalkers (Mark Hamill) Ende die letzte (bekannte) noch lebende Person in der Saga, durch die Skywalker-Blut fließt.

Rian Johnson hat sich aber auch schon Gedanken darüber gemacht, wie es mit Prinzessin Leia in "Star Wars 9" weitergehen wird – zumindest etwas: "Zum Glück haben wir mit J.J. Abrams einen fantastischen Geschichtenerzähler, der schon einen Weg finden wird.", äußert sich Johnson dazu. Es sei immerhin nicht der Plan, die verstorbene Darstellerin durch Special Effects zurück auf die Leinwand zu holen.

Offenbar gibt er die Verantwortung also einfach ab, ohne sich darum zu kümmern, wie die einzelnen Handlungsstränge im nächsten Film zusammengeführt werden. Das unterstreicht auch eine weitere Aussage des Regisseurs: "Mit [Star Wars 8] wollte ich den Zuschauern einfach nur die Performance [von Carrie Fisher] bieten." Es bleibt zu hoffen, dass J.J. Abrams einen Weg findet, einen gelungen Abschluss für Leia und die gesamte Triologie zu finden.


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