"Star Wars": Was wir über die nächsten Filme bereits wissen

Ob Kylo Ren nach Teil neun noch einmal zu sehen sein wird?
Ob Kylo Ren nach Teil neun noch einmal zu sehen sein wird?(© 2018 Disney)

Obwohl Teil 9 der Reihe noch gar nicht gedreht ist, sitzt der Regisseur von Teil 8 im Auftrag von Disney bereits an den nächsten Filmen. Rian Johnson bekam den Zuschlag, nachdem die Verantwortlichen mit "Die letzten Jedi" hochzufrieden waren. Wir haben alle Informationen zur nächsten Trilogie zusammengetragen.

Momentan ist unklar, ob Johnson eine Spin-Off-Trilogie ohne Nummern plant oder doch an den Teilen zehn bis zwölf arbeitet. Dennoch gibt es schon ein paar Infos, die durchgesickert sind. Was hat Johnson bereits verraten?

Rian Johnson mit Neustart

Nein, keine Sorge – ein Reboot werden die neuen Filme garantiert nicht, auch wenn manche Fans die Aussagen von Johnson so interpretiert haben. Aber der Amerikaner hat bereits klargestellt, dass wir in seiner neuen Trilogie keinerlei bekannten Figuren aus den Teilen vier bis sechs sehen werden. Das bedeutet, die Saga der Familie Skywalker ist zumindest erstmal pausiert, wenn nicht gar beendet. Von Luke, Leia und möglichen Verwandten der beiden wird es bei Johnson keine weiteren Abenteuer geben.

Langlebiger als Menschen: Wird es der Falke in die nächsten Filme schaffen?

Johnson ging sogar einen Schritt weiter und schloss kürzlich aus, überhaupt eine Figur zu nutzen, die bereits vorkam. Demnach sollen auch Rey, Poe und Finn bei ihm keine Rolle spielen. Bis vor Kurzem deckte sich das auch mit einer Aussage von Daisy Ridley. Denn die Darstellerin von Rey stellte in einem Interview klar, dass Teil 9 für sie das Ende ihrer Karriere als Star Wars-Mitglied darstellt. Mittlerweile hat sie ihre Aussage relativiert und erklärt, dass dieses Statement am Ende eines langen Interview-Tages gefallen und ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen worden sei. Sie sei sehr dankbar für die Chance und stünde jederzeit für weitere Abenteuer zur Verfügung. Sie habe nur einfach Teil 9 als Abschluss der Trilogie gesehen und noch keine weiteren Neuigkeiten erhalten.

Das hört sich an, als habe Arbeitgeber Disney auf die Schauspielerin eingewirkt, um die Fans nicht zu verschrecken, die auf weitere Filme mit den neuen Helden hoffen. Und offenbar ist Miss Ridley durchaus gewillt, ihren Starstatus in weiteren Filmen zu festigen. Und wollte nicht das Risiko eingehen, einen Konzern wie Disney zu verärgern.

Games-Vorlage? Fehlanzeige!

Viele Fans forderten vehement, Johnson solle sich unbedingt der "Knights of the Old Republic" annehmen, einer Ära, die in mehreren Computerspielen genutzt wurde und tausende von Jahren vor den aktuellen Filmen liegt. Die Games gehören weltweit zu den erfolgreichsten Star Wars-Spielen überhaupt und sind bei Fans extrem beliebt. Doch auch hier hat Rian Johnson keine guten Nachrichten. Er sei zwar selbst großer Fan der Spiele, fände es aber doch viel spannender, eine Trilogie zu schreiben, die keinerlei bereits bekannten Momente der Saga nacherzählt. Also ist damit klar, dass die Alte Republik keine Rolle spielen wird.

In Teil neun ist Poe bestimmt dabei, aber dann? Wird er in weiteren Filmen auftauchen?

Offenbar war die komplette kreative Freiheit auch der Grund für Johnson, den Job überhaupt anzunehmen, denn in einigen Interviews schwärmt er davon, keinerlei Vorgaben zu haben. Allerdings ist zurzeit unklar, ob er auch alle drei Filme inszenieren wird. Momentan plane er neben der ganzen Story die Regie und das Drehbuch für den ersten Film, weiter wolle er noch nicht denken.

Legends-Charaktere mit Comeback?

Zu Beginn der Übernahme von Lucasfilms durch Disney waren die neuen Herren über das Star Wars-Universum sehr rigoros im Umgang mit beliebten Figuren aus Comics und Romanen, die zwar nie auf der Leinwand oder im TV in Erscheinung getreten waren, aber dennoch im Lauf der Jahre eine große Beliebtheit bei den Fans erreicht hatten. Disneys erklärte all diese Sagas zu "Legends", die nicht mehr dem Star Wars-Canon angehörten. Angeblich lag das nur an einer einzigen Figur: Chewbacca. Der Wookie war in einem Roman gestorben, als er sich für seine Freunde opferte. Als dann entschieden war, dass eine neue Trilogie gedreht werden sollte, in der Chewbacca eine Rolle spielen würde, war klar: Sein Tod musste ungeschehen gemacht werden. Disney tat dies, indem sie gleich alle Comics und Romane für null und nichtig erklärten.

Doch das scheint nun zu bröckeln. Bereits in der dritten Staffel von "Star Wars Rebels" tauchte einer der beliebtesten Schurken der Star Wars-Romane auf: Thrawn, der blauhäutige Admiral. Die Fans waren begeistert, sodass er auch in der finalen vierten Staffel seine Auftritte hatte. Und nach Aussage Disneys soll das nicht der letzte Charakter sein, der aus den eigentlich für nichtexistent erklärten anderen Medien ins Kino oder TV wechselt. Sofort schossen die Spekulationen ins Kraut, doch die meisten Lieblinge der Leser dürften wohl keine Chance haben, je die Leinwand zu sehen. So zum Beispiel Mara Jade, Heldin vieler Bücher. Denn sie ist in den Romanen die Frau von Luke und Mutter von Ben Skywalker, zwei Charaktere, die wir wohl nicht wiedersehen werden. Aber andere Figuren wie Pilot Jagged Fel oder Boba Fetts Enkelin Mirta Gev wären doch ganz coole neue Charaktere, oder nicht? Gut möglich, dass Rian Johnson in einem Roman oder Comic fündig wird, was seine neuen Helden und Schurken angeht.

Wann die Filme von Johnson ins Kino kommen sollen, ist noch völlig offen, vor 2020 sollten wir aber in keinem Fall damit rechnen.


Weitere Artikel zum Thema
CURVED-Cast Folge 32: Top-Smart­pho­nes unter dem Radar
Marco Engelien
Das LG G7 Thinq
Das LG G7 ThinQ und das HTC U12 Plus sind zwei Top-Geräte, die nicht jeder auf dem Zettel hat. Warum das ein Fehler ist, erklären wir im CURVED-Cast.
"West­world": Mobile-Game könnte wieder aus App-Stores verschwin­den
Christoph Lübben
"Westworld" hat angeblich bei "Fallout Shelter" geklaut
Hat "Westworld" bei "Fallout Shelter" geklaut? Beide Mobile-Games stammen vom gleichen Entwickler. Und der soll Teile des Codes wiederverwendet haben.
Tinder testet neues Feature: So will euch die App künf­tig besser verkup­peln
Christoph Lübben
"Picks" könnt ihr leider nur mit Tinder Gold matchen
Tinder testet das "Picks"-Feature: Einigen Nutzern werden nun besonders passende potenzielle Partner angezeigt – aber kostenlos ist das Ganze nicht.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.