WhatsApp: Mehr als 600 Millionen aktive Nutzer

Mit 600 Millionen Nutzern ist WhatsApp beliebt wie nie zuvor
Mit 600 Millionen Nutzern ist WhatsApp beliebt wie nie zuvor(© 2014 Whatsapp, CURVED Montage)

WhatsApp knackt einen neuen Rekord: Weltweit nutzen jetzt mehr als 600 Millionen Menschen den populären Messenger, gab WhatsApp Firmengründer und Geschäftsführer Jan Koum am Sonntag per Tweet bekannt. Somit behauptet sich die App weiterhin an der Spitze der Messenger-Charts.

Oft meldet sich Jan Koum nicht per Twitter bei seinen Followern – aber wenn er etwas schreibt, dann gerne Erfolgsmeldungen. Dazu zählt auch, dass der Messenger die 600-Millionen-Nutzer-Grenze geknackt hat. Dies ging vergleichsweise schnell: Einer seiner letzten Tweets stammte aus dem April, als er stolz verkündete, dass 500 Millionen aktive User WhatsApp nutzen.

Zum Vergleich: Facebook hattezum damaligen Zeitpunkt mit seiner eigenen Messenger-App  lediglich 200 Millionen aktive Benutzer im Monat. Das bedeutet, dass die beiden Messenger-Dienste von Facebook von mindestens 800 Millionen Menschen regelmäßig genutzt werden. Doch damit nicht genug, denn dazu gesellen sich noch mindestens 200 Millionen Nutzer von Facebooks Foto-Messenger Instagram. Der Kauf von WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar durch Facebook war offenbar eine gute Investition.

Now serving 600,000,000 monthly active users. Yes, active and registered are very different types of numbers...
— jan koum (@jankoum) 25. August 2014

Riesenabstand zur Konkurrenz

Noch beeindruckender sind die Erfolgszahlen von Facebooks Messenger-Diensten, wenn man sich die Zahlen der direkten Konkurrenz anschaut. Die zweitgrößte Messenger-App ist derzeit der vor allem in China populäre Dienst WeChat mit 438 Millionen aktiven Nutzern im Monat. Dahinter folgt der in Japan beliebte Service Line mit 400 Millionen aktiven Nutzern im Monat. Allerdings verdienen die beiden asiatischen Konkurrenten mit Stickern zum Verschicken und Themes für die individuelle Gestaltung bereits große Profite. WhatsApp verdient dagegen bisher nur 1 US-Dollar an Jahresgebühr für die Nutzung seines Services.


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