Android und iOS: Dokumente per Smartphone-Kamera in PDF verwandeln

Google Drive lässt Euch flott Dokumente über die Smartphone-Kamera einscannen
Google Drive lässt Euch flott Dokumente über die Smartphone-Kamera einscannen(© 2016 CURVED Montage)

Vor zehn Jahren war das Scannen von Dokumenten noch zwingend mit einem PC und einem unhandlichen Zusatzgerät verbunden, das nicht unbedingt schnell arbeitete. Heutzutage können Schriftstücke, Skizzen und Co. auch einfach mit dem Smartphone und dessen integrierter Kamera digitalisiert werden – und bei der Umwandlung ins PDF-Format wird sogar der Text korrekt erkannt, so dass er nachträglich durchsucht werden kann.

Google Drive-App installieren

Egal ob Ihr ein Android-Smartphone oder ein iPhone verwendet, Google Drive ist kostenlos und bietet eine hervorragende und einfache Funktion zum Scannen von Dokumenten und die Umwandlung ins PDF-Format. Ihr findet die Google-App im Google Play Store und in Apples App Store. Sucht Ihr die Anwendung selbstständig, solltet Ihr lediglich sichergehen, dass Ihr wirklich die Google Drive-App und nicht nur eine der Einzelkomponenten namens Google Docs oder Google Tabellen herunterladet. Ist der Download abgeschlossen, sollte die App direkt installiert werden.

Scannen und als PDF speichern

Ist die Google Drive-App installiert, dann tippt darauf, um sie zu starten. Nun wechselt Ihr in einen Ordner, in dem Eure eingescannten Dokumente landen sollen. Hier bietet es sich beispielsweise an, einen neuen Ordner namens "Scans" zu erstellen. Ist dies geschehen, öffnet Ihr den Ordner und tippt unten rechts in der Ecke auf das "+"-Icon, denn mit diesem lassen sich dem Ordner neue Dokumente hinzufügen.

Es sollte sich eine Auswahl mit mehreren Quellen geöffnet haben, aus denen neue Dokumente stammen können. Eine der Quellen lautet "Scannen" und zeigt ein kleines Kamera-Icon. Tippt es an und die Kamera Eures Android-Smartphones oder iPhone wird aktiviert. Legt das zu scannende Dokument nun am besten auf einen Tisch, der sich farblich davon abhebt, und positioniert Euch mit der Kamera so darüber, dass die komplette Seite gut auf dem Bildschirm zu sehen ist. Löst nun die Kamera aus.

Anschließend könnt Ihr entweder das Ergebnis verwerfen und es noch einmal probieren, oder aber Ihr schneidet Euer Dokument nach Bedarf zu, ändert die Farbe und den Dateinamen und speichert es ab. Das Ergebnis wird im vorher ausgewählten Ordner von Google Drive gespeichert, von wo aus Ihr es nach Belieben versenden und herunterladen könnt.

Zusammenfassung:

  • Google Drive eignet sich gut, um Dokumente zu scannen und als durchsuchbares PDF zu speichern
  • Die App ist kostenlos im App Store für iPhone und im Google Play Store für Android-Smartphones erhältlich
  • Ist Google Drive installiert und eingerichtet, wählt einen Ordner aus, in dem Eure Scans später landen sollen oder erstellt einen neuen
  • Öffnet den Ordner und wählt das "+" unten rechts sowie "Scannen" aus
  • Legt Euer Dokument auf einen Tisch und positioniert die Kamera so darüber, dass die Seite möglichst das ganze Smartphone-Display ausfüllt und vollständig zu sehen ist
  • Löst Ihr die Kamera aus, könnt Ihr das Ergebnis noch zuschneiden, die Farbe anpassen, den Titel ändern und einen zweiten Versuch starten
  • Speichert Ihr den Scan, wird er im ausgewählten Ordner in Google Drive abgelegt

Weitere Artikel zum Thema
iPhone 8: Kompo­nen­ten für die OLED-Version sollen schon herge­stellt werden
Guido Karsten
Es ist unklar, wie Apple das flexible OLED-Display in seinem iPhone 8 einsetzen wird
Das OLED-Display des iPhone 8 soll Apples Ingenieuren ein neues Design ermöglichen. Gerüchten zufolge sind erste Exemplare bereits in Arbeit.
iCloud: So werdet Ihr den nervi­gen Kalen­der-Spam auf iPhone und Macbook los
Marco Engelien
Die Lösung für den Kalender-Spam liegt in der iCloud.
In den vergangenen Wochen haben iCloud-Nutzer Spam in Form von Kalender-Einladungen erhalten. Wir zeigen Euch, wie Ihr das Problem beheben könnt.
Samsung Galaxy A5 und Co sollen Edge-Displays erhal­ten
Guido Karsten
Das Galaxy A5 (2016) besitzt noch ein starres AMOLED-Display ohne Biegungen
Samsung soll in Zukunft noch mehr auf OLED-Bildschirme setzen als bisher. Gerade Mittelklasse-Geräte wie das Galaxy A5 sollen davon profitieren.