6 tolle Fitness-Apps und Merkmale, an denen ihr gute Trainings-Apps erkennt

Die besten Fitness-Apps und Tipps, woran ihr eine guten Personal Trainer fürs Handgelenk erkennt.
Die besten Fitness-Apps und Tipps, woran ihr eine guten Personal Trainer fürs Handgelenk erkennt.(© 2018 Shutterstock / MatteoZinCreativeStudio)

Zu viele Fitness-Apps und zu wenig Plan oder Motivation? Wir zeigen euch, worauf es bei einer qualitativen Fitness-App ankommt und stellen euch sechs Personal Trainer für das Smartphone vor, die richtig gut sind und Spaß machen.

In der dunklen Jahreszeit muss man besonders kreativ werden, wenn man seine Fitnessziele erreichen möchte. Entweder verhindert das Schmuddelwetter, dass ihr überhaupt einen Fuß vor die Tür oder in Richtung Fitnessstudio setzt, oder ihr tummelt euch lieber mit Freuden vor Glühwein-Ständen? Bevor ihr das Sportprogramm komplett schleifen lasst, steckt euch lieber realistischere Ziele: etwa mit einer Fitness-App für zuhause. Die gibt es in den App-Stores mittlerweile wie Sand am Meer, so dass man bei der Wahl des richtigen digitalen Personal Trainer schnell überfordert ist. Dabei kommt es nicht nur auf qualitative Inhalte gemäß eures Fitnesslevels und gute Videotutorials an, sondern vor allem auch auf die richtige Motivation. Wer wieder Elan fürs Training entwickelt, geht irgendwann vielleicht doch wieder freiwillig ins Fitnessstudio – auch da könnt ihr viele Fitness-Apps prima nutzen, um mit Zusatzgewichten das nächste Fitnesslevel einzuläuten – denn die nächste Bikini-Saison kommt bestimmt.

An diesen 12 Dingen erkennt ihr eine  gute Fitness-App

Ob eine Fitness-App hält, was sie verspricht – nämlich mehr Fitness und Gesundheit, Muskelaufbau oder Gewichtsreduktion – hängt davon ab, was sie mitbringt. Bei diesen zwölf Dingen solltet ihr keine Kompromisse eingehen:

  1. Die App fragt euch nach euren Fitnesszielen und bietet darauf abgestimmte Lösung an.
  2. Am Anfang steht ein Fitnesstest, auf dem euer Trainingsplan aufbaut.
  3. Die App offeriert ein Feedback-System nach jedem Training, damit die Trainingsintensität permanent angepasst werden kann.
  4. Vor jedem Workout erfolgt ein mindestens fünfminütiges Aufwärmprogramm, das sich idealerweise auch nicht überspringen lässt – auch wenn es nervt: Das Warm-up ist wichtig, um Verletzungen vorzubeugen. Außerdem ist man danach meistens flexibler und kann die Übungen später noch effektiver ausführen.
  5. Es fehlt nicht an Fotos und/oder Videos zur Darstellung jeder einzelnen Übung. Diese müssen nicht jedes Mal in voller Länge abgespult werden, aber es ist wichtig, dass Nutzer eine Übungsbibliothek vorfinden, in der sie alle Übungen studieren können.
  6. Die Übungen sind nicht zu komplex: Gerade für Anfänger und ohne echten Trainer, der korrigierend eingreift, oder bei hochintensiven Intervalltraining, bei dem Tempo gefragt ist, sollte man sich an die Basics halten. Und davon gibt es mehr als genug, so dass es nie langweilig werden sollte
  7. Die Workouts sollten möglichst viele große Muskelgruppen ansprechen, in einer sinnvollen Reihenfolge, so dass man gefordert ist, aber nicht überfordert.
  8. Die Trainingsintensität sollte sich Woche um Woche leicht steigern.
  9. Sprachansagen und Timer, die man auch wahrnimmt, während man sich auf seine Übungen konzentriert, gehören ebenso zum Service, wie die Möglichkeit, parallel eure Libelings-Workout-Musik abzuspielen.
  10. Nach jedem Workout folgt ein Cool-Down mit leichten Dehnübungen für eure Regeneration.
  11. Die Fitness-App teilt eure Daten auf euren Wunsch mit anderen Fitness-Apps, wie der eures Fitnesstrackers oder eurer Ernährungs-App, so das ihr eure Kalorienbilanz immer auf dem Schirm habt.
  12. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist transparent: Eine gute Fitness-App darf auch mal ein paar Euro mehr kosten. Viele bieten eine kostenpflichtige Premium-Version mit noch mehr Features an. Letztlich muss jeder selbst wissen, was ihm seine Fitness wert ist. Wichtig ist nur, dass es keine versteckten Kosten oder Abo-Fallen gibt. Hier kann es sich lohnen, mal die App-Bewertungen im App-Store oder in Internet-Foren zu lesen – ebenso wie das Kleingedruckte: Datenschutz und AGBs.

6 wirklich gute Fitness-Apps, die auch noch Spaß machen

"Gettoworkout": Ähnlich wie "Freeletics", aber humaner

Die App "Gettoworkout" für iOS und Android ermöglicht euch HIIT-Training mit dem eigenen Körpergewicht und verspricht mehr Kraft, Kraftausdauer und Athletik. Außerdem lassen die anstrengenden Workouts, die nach pulsierenden Welt-Metropolen benannt sind, die Fettpolster schmelzen. Anders als "Freeletics" eignet sich Gettoworkout auch für Einsteiger, weil die Übungen simpler sind und nur die Belastungszeit und nicht die Wiederholungen vorgegeben werden. So kann jeder nach seinem Level trainieren und kommt dabei auf jeden Fall  ins Schwitzen und an seine Grenzen. Die App bietet knapp 60 Workouts zwischen 20 und 45 Minuten für Einsteiger bis Profis im Abo. Man kann flexibel allein trainieren und die Workouts dafür runterladen oder Live-Workouts zu festen Zeiten machen und von der motivierenden Community profitieren.

Fazit: Für alle, die Freeletics mögen und an ihre Grenzen gehen wollen, aber einen etwas einfacheren Einstieg suchen und mal Live-Workouts zu festen Zeiten für noch mehr Motivation probieren wollen.

Preis: Ihr könnt Gettoworkout für iOS und Android kostenlos testen, Zugriff auf alle Workouts gibt es nur im Abo ab rund 60 Euro für ein Jahr, 40 Euro für sechs Monate und zehn Euro für einen Monat.

Mit Gettoworkout können auch Leute verschiedener Fitnesslevel zusammen trainieren.(© 2017 Gettoworkout)

"Athlagon": Das Analyse-Tool für eure Fitness

"Athlagon" ist keine klassische Fitness-App, sondern vielmehr ein Analyse-Tool, mit dem ihr eure Ausdauern, (Schnell)Kraft, Kraftausdauer, Beweglichkeit und Koordination verfolgen könnt. Die App wurde von Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten entwickelt und beinhaltet über 180 Tests, die es in sich haben, inklusive Videotutorials. Wöchent­liche Challenges und der Aufstieg ins nächste Level sorgen für Ehrgeiz.

Fazit: Athlagon ist eine spannende App für alle, die sich mal genauer mit ihrer Fitness auseinandersetzen und dann Ziele stecken wollen. Für das Training braucht ihr dann aber eine zweite App.

Preis: Die Athlagon-Basis-Version für iOS und Android kostet nichts und bringt den Kraftausdauertest mit. Weitere Tests könnt ihr für einmalig 3 bis 5 Euro dazu kaufen.

"Nike Training Club": Allround-Fitness-App für Einsteiger bis Profis

Die App "Nike Training Club" für Android und iOS bietet zielgerichtete Workouts und Fitnesspläne für mehr Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Yoga zwischen 15 und 45 Minuten. Je öfter man damit trainiert, um so personalisierter werden die Pläne.  Ihr findet eine breite Auswahl an Workouts für drinnen oder draußen, mit Equipment oder ohne, für bestimmte Muskelgruppen oder den ganzen Körper, anstrengend oder zum Entspannen. Die Videos und die ganze Optik der App sind sehr gelungen.

Fazit: Eine coole Allround-Fitness-App, mit der ihr auch Sportarten außerhalb der App dokumentieren könnt und euch von Testimonials wie Serena Williams motivieren lassen könnt.

Preis: Die Nike Training Club steht kostenlos für Android und iOS zur Verfügung.

"Pumatrac": Trainieren wie die Fitnessstars

Auch Sportartikelhersteller Puma hat mit "Pumatrac" eine eigene Fitness-App in die Stores gebracht. Profisportler und Influencer fungieren hier als Personal Trainer, etwa Lewis ­Hamilton, Pamela Reif oder Anne Kissner. Ihr wählt euere Bodyworkouts nach Level, Fitnessziel und könnt mit der App auch Ballett, Yoga, Pilates oder Laufeinheiten absolvieren.

Fazit: Für Fitnessfans, die ihren Idolen gern aktiv nacheifern wollen und vielleicht mal ein kostenloses Box- oder Ballett-Workout testen wollen.

Preis: Pumatrac ist gratis für iOS und Android verfügbar.

"Sworkit": Body-Workouts und Yoga für Einsteiger

Die "Sworkit"-App für iOS und Android dient als sportliche Allzweck-Waffe mit über 160 Einzelübungen und 50 verschiedenen Workouts – aufgesplittet in die Rubriken Kraft, Cardio und Yoga beziehungsweise Stretching. Trainiert wird ohne Geräte, nur mit dem eigenen Körpergewicht und zwar je nach Lust und Zeit zwischen fünf und sechzig Minuten. Auch Leute mit Gelenkproblemen finden hier das passende Training.

Nicht nur schwitzen, sondern auch stretchen und entspannen: Mit Sworkit ist das möglich.(© 2018 Shutterstock / Yulia Grigoryeva)

Fazit: Sworkit ist die richtige Fitness-App für Einsteiger, die sowohl Bodyworkouts als auch Yoga oder Pilates machen wollen.

Preis: Ihr könnt Sworkit für iOS und Android 30 Tage gratis testen, müsst aber rechtzeitig kündigen, wenn ihr kein Abo zahlen wollt – das kostet vierteljährlich rund 30 Euro oder als Jahresabo 80,99 Euro. Jedes Abonnement wird automatisch zu erneuert, muss also ebenfalls rechtzeitig gekündigt werden.

"Loox Fitness Planer": Trainingsplaner fürs Fitnessstudio

Der "Loox Fitness Planer" für iOS und Android richtet sich an alle, die mit Gewichten oder an Geräten trainieren, zum Beispiel im Fitnessstudio. Loox wartet mit diversen Trainingsplänen je nach Level, Ziel und Trainingseinheiten für Männer und Frauen auf. Erfahrene können bestehende Trainingspläne ergänzen oder Übungen austauschen sowie eigene Workouts planen. In der breiten Übungsauswahl findet ihr neben Trainingsklassikern auch funktionelle Übungen für mehr Beweglichkeit. Die Anleitungen sind anschaulich und mit Videos ausgestattet. Ein Timer für die Satzpausen ist ebenso mit dabei, wie Dokumentationsmöglichkeiten für Körperdaten.

Fazit: Super App für alle, die im Fitnessstudio trainieren, und sich abwechslungsreiche Trainingspläne wünschen oder diese digital pflegen möchten.  Dennoch empfehlen wir, dass ihr euch die Übungen einmal von einem Trainer vor Ort richtig zeigen lasst.

Preis: Loox ist gratis für iOS und Android, wer Pläne individuell anpassen möchte und seine Körperdaten dokumentieren möchte, braucht das Upgrade auf Loox Plus für rund 5 Euro im Monat.


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