Brightest Flashlight: Taschenlampen-App entgeht Strafe

The Night Lights of Planet Earth
The Night Lights of Planet Earth(© 2014 NASA/GSFC)

Bereits im Dezember war ans Licht gekommen, dass die Taschenlampen-App „Brightest Flashlight“ mehr mit dem Smartphone tat, als nur zu leuchten: Positionsdaten der User wurden ohne deren Wissen in Echtzeit an Werbefirmen und Dritte weitergegeben. Nun gab es eine außergerichtliche Einigung mit der FTC – ohne ernsthafte Strafe für den Hersteller.

Wie GigaOm berichtet, muss Erik Geidl, der als Einmann-Studio GoldenShores hinter der App steckt, keine Strafe zahlen. Er ist lediglich verpflichtet, in Zukunft Bücher zu führen, die der FTC, der Federal Trade Commission vorzulegen sind, darf die gesammelten Geodaten der Benutzer nicht behalten und muss neue Geschäfte bei der Behörde anmelden. Zudem ist er verpflichtet, weitere Datensammlungen klar kenntlich zu machen.

Endnutzerlizenz war irreführend aber nicht illegal

Die Milde des Urteils mag darauf basieren, dass die Tracking-Funktion der App in einer gezielt komplizierten Endnutzerlizenz versteckt war – aber durchaus Erwähnung fand. 50 Millionen Nutzer haben die App, die bisher durchweg gute Bewertungen hatte, installiert. Die Federal Trade Commission ist als Bundesbehörde in den USA für Verbraucherschutz und Zusammenschlusskontrolle und Wettbewerbsverzerrung von Firmen zuständig. Damit ist sie vor allem für die Bekämpfung unfairer und täuschender Marktpraktiken zuständig, wie in diesem Falle.


Weitere Artikel zum Thema
Poké­mon GO: Nian­tic kündigt ab 12. Dezem­ber neue Poké­mon an
Jan Johannsen
Der Pokédex wird bald länger
Bald könnt Ihr neue Monster in Pokémon GO fangen. In einem Blogpost hat Niantic bekannt gegeben, dass es bald Details zu den neuen Pokémon gibt.
Nintendo Switch: Rollen­spiel-Hit Dark Souls 3 läuft angeb­lich schon drauf
Christoph Groth
Mit der Nintendo Switch könntet Ihr Dark Souls 3 auch unterwegs spielen
Prepare to die again: Gerüchten zufolge hat From Software bereits eine Fassung von Dark Souls 3 auf der Nintendo Switch zum Laufen gebracht.
Android: App-Upda­tes sollen künf­tig mehr als 50 Prozent klei­ner sein
Christoph Groth
App-Updates unter Android sollen künftig kleiner werden
Google gibt bekannt, dass App-Updates im Schnitt künftig rund zwei Drittel kleiner sein sollen – in manchen Fällen sogar bis zu 90 Prozent.