Angry Birds im Tiefflug: CEO tritt zurück

Angry Birds Epic ist die jüngste Ausgabe des Mobile Games. Disney bringt die beliebten Vögel ins Kino.
Angry Birds Epic ist die jüngste Ausgabe des Mobile Games. Disney bringt die beliebten Vögel ins Kino.(© 2014 youtube/RovioMobile)

Die Konkurrenz macht Angry Birds-Hersteller Rovio zu schaffen. Im vergangenen Jahr halbierten sich die Einnahmen des finnischen Spieleentwicklers, weshalb das Unternehmen jetzt eine neue Führung bekommt. 

Ranking und Gewinn sinken

Rovio, das Unternehmen hinter dem Spielehit Angry Birds, tauscht seinen CEO aus. Mikael Hed, der die finnische Games-Schmiede die vergangenen fünf Jahre leitete, macht Platz für seinen Nachfolger Pekka Rantala. Offiziell tritt der neue Geschäftsführer am 1. Januar 2015 sein Amt an.

Der Management-Wechsel ist auf die Krise, in der sich Rovio derzeit befindet, zurückzuführen. Nach dem anfänglichen Hype durch Angry Birds kämpft der Hersteller seit einem Jahr mit einem Rückgang der Nutzung sowie der Einnahmen. Im Jahr 2013 verringerte sich der Gewinn mit 26,9 Millionen US-Dollar um mehr als die Hälfte. Das populäre Mobile Game befindet sich zwar noch im App Store unter Top 100-Bezahl-Spielen, bei den kostenlosen Games verschwand Angry Birds jedoch aus dem Ranking.

Disney-Film

Neben dem eigentlichen Spiel ist für Rovio das Franchising der Marke "Angry Birds" eine wichtige Einnahmequelle. Geld verdient das finnische Unternehmen unter anderem mit Merchandising-Artikeln wie Büchern und Bekleidung.

Angry Birds kommt außerdem bald auf die große Leinwand. Das Rovio Animations Studio produziert gemeinsam mit Disney einen Animationsfilm, der im Jahr 2016 in die Kinos kommen soll. Der ehemalige Unternehmenschef Hed bleibt bei diesem Projekt weiterhin an Bord.


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