Apple: Darum schaffen es Apps nicht in den App Store

Apple lehnt Apps sehr oft wegen fehlender Hintergrundinformationen ab
Apple lehnt Apps sehr oft wegen fehlender Hintergrundinformationen ab(© 2014 CURVED)

Im App Store gibt es inzwischen mehr als 1,2 Millionen Anwendungen. Doch nicht jede Applikation schafft es am strengen Türsteher Apple vorbei. Die Kalifornier haben nun die Top 10 der Ablehnungsgründe enthüllt.

Apple will anscheinend etwas transparenter werden und hat daher eine Seite für App-Entwickler gestartet, auf der die Gründe für eine App-Store-Ablehnung genannt werden. Eine Grafik gibt zudem Aufschluss über die Top-10-Gründe der vergangenen sieben Tage, die eine Aufnahme in die heiligen App-Store-Hallen der Kalifornier verhinderten. Apple wurde in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, bei Zulassungen für den App Store zu intransparent zu sein.

Hauptgrund für App-Store-Ablehnung: "Fehlende Informationen"

Laut Apple war mit 14 Prozent der Hauptgrund für die Ablehnung einer App im Zeitraum 21. bis 28. August schlichtweg, dass die Entwickler den Kaliforniern zu wenig Hintergrundinformationen über die Anwendung gegeben hätten. Während dieses Argument Apple-typisch eher nebulös wirkt, wird es beim zweiten Platz schon etwas konkreter – demnach entstünden 8,8 Prozent der Ablehnungen ganz einfach dadurch, dass die Apps Bugs enthielten.

Apps scheitern oft an schlampigen Interfaces oder falschen Beschreibungen

Weitere Gründe für die Ablehnung einer App sind Verstöße gegen die Richtlinien des Entwicklerprogramms (6 Prozent), ein zu kompliziertes App-Interface (6 Prozent) oder Beschreibung und Screenshots, die nicht zur App passen (5 Prozent). Laut Apple waren die Top-10-Gründe in der letzten Augustwoche für 58 Prozent der Ablehnungen verantwortlich. Die restlichen 42 Prozent entfallen auf andere Gründe, die allerdings nicht näher erläutert werden.


Weitere Artikel zum Thema
iOS 12: Mit der neuen Suche schnel­ler Fotos finden
Jan Johannsen
Die Suche der Fotos-App kombiniert ab iOS 12 mehrere Suchbegriffe.
Apple verbessert die Suche in seiner Fotos-App. Mit iOS 12 kann man mehr als einen Suchbegriff eingeben und so gezielter Bilder finden.
Apples Gara­geBand gibt euch jetzt kosten­los Musik­un­ter­richt
Michael Keller2
Schlagzeugunterricht ist in GarageBand bislang kostenpflichtig
Apple hat seiner Musik-App GarageBand ein Update spendiert. Damit gibt es nicht nur neue Sounds, sondern auch Gratis-Unterricht.
YouTube Premium und Music ist für iPhone-Nutzer deut­lich teurer
Christoph Lübben
YouTube bietet Premium-Dienste – und die sind auf iPhone und iPad teurer
YouTube Premium und YouTube Music sind im Abonnement auf dem iPhone teurer. Offenbar wegen Abgaben, die Google an Apple zahlen muss.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.