Crowdfunding: Weihnachten und Geburtstag per Zufall

Crowdfunding
Crowdfunding(© 2014 CURVED)

CURVED verschafft Euch nicht nur regelmäßig den Überblick über die besten Crowdfunding-Projekte, sondern beteiligt sich auch an dem einen oder anderen Projekt und freut sich wie ein kleines Kind an Weihnachten über jedes ankommende Paket.

Crowdfunding ist längst mehr als Hype-Projekte wie die Pebble, Oculus Rift, Ouya oder Pressy. Selbst klamme deutsche Fußballvereine sichern inzwischen durch die gemeinschaftliche Finanzierung ihren Fortbestand. Der Blick in die die gängigen Portale Kickstarter, Indiegogo und Startnext offenbart viele Ideen, die zur Realisierung Geld benötigen. Wer aber sucht, der findet auch in diesem Heuhaufen die eine oder andere Nadel - oder schaut einfach regelmäßig in den Crowdfunding-Ticker von CURVED.

Bei der Suche nach den Crowdfunding-Juwelen stolpere ich über viele unbrauchbare oder  noch wenig attraktive Ideen. Andere Projekte sind cool, finden aber nicht genug Unterstützer oder sind mir persönlich zu teuer. Ich habe mich bisher auf die Unterstützung von Projekten beschränkt, deren Scheitern ich nach erfolgter Finanzierung – und damit den ersatzlosen Verlust meiner Investition – verschmerzen könnte.

Meine Crowdfunding-Bilanz

Meine Crowdfunding-Bilanz sieht recht gut: Bisher habe ich 18 Projekte bei Kickstarter und zwei bei Indiegogo unterstützt. Von den insgesamt 20 Finanzierungsrunden sind zwei nicht erfolgreich gewesen, von zehn habe ich bereits das Ergebnis erhalten und teilweise täglich im Gebrauch.

Auf acht Belohnungen warte ich noch, doch das sorgt nicht für Frust. Sie befinden sich alle noch in ihrem angegebenen Zeitrahmen, beziehungsweise in der Toleranzgrenze, die ich ihnen zugestehe. Nach erfolgreicher Finanzierung hat noch kein Projekt sein Scheitern erklärt, dafür sahen sich aber fast alle mit unerwarteten Problemen konfrontiert.

Crowdfunding kann den gleichen Suchtfaktor entwickeln wie die wöchentliche Shoppingtour in der Innenstadt - was durch das Geldausgeben per Mausklick gefährlich werden kann. Für Pausen sorgt dagegen das regelmäßige Umrechnen der Dollarpreise. Das Glücksgefühl beim Kauf wird zusätzlich durch den Nervenkitzel ergänzt, ob die Finanzierung überhaupt klappt  und dem Versprechen zu den ersten Besitzern eines neuen Gadgets zu gehören.

Dazu kommt noch die freudige Aufregung, wenn das Paket nach langer Wartezeit endlich eintrifft. Man fühlt sich wie ein Kind zu Weihnachten, nur dass man sich das Geschenk selber gemacht hat – ohne zu wissen, wann es wirklich bei einem ankommt. So sorgt Crowdfunding mehrfach für Glücksgefühle: Beim Entdecken von coolen Projekten, im Moment der Finanzierung, wenn das Paket eintrifft und dann hoffentlich noch sehr lange beim Produkt selbst...

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