Die besten Apps zum Podcast-Hören

Podcasts erfreuen sich momentan immer größerer Beliebtheit. Laut aktuellen Zahlen konsumiert schon jeder fünfte Amerikaner unterwegs die Sendungen im Audio- oder Videoformat. Auch in Deutschland steigen die Abo-Zahlen. Ihr könnt Eure Abonnements mit vielen Apps verwalten, die nützlichsten von Ihnen haben wir für Euch in dieser Übersicht zusammengestellt.

Auch unsere Redaktion hat einen eigenen Podcast gestartet. Im CURVED-Cast sprechen wir wöchentlich über aktuelle Themen aus der Technikwelt und natürlich darüber, was gerade auf, bei und hinter den Kulissen von CURVED los ist. Hören könnt ihr uns momentan über iTunes und SoundCloud. Und in Zukunft auch über die Play-Music-App von Google, die seit kurzem einen eigenen Podcast-Bereich erhalten hat. Allerdings startete der Dienst bislang nur in den USA und Kanada. Wann die Podcasts auch in Europa an den Start gehen, ist noch unklar.

Podcasts(© 2016 CURVED)

Podcasts (iOS)

Apple hat seinen mobilen Geräten eine offizielle App beigefügt, über die Ihr Podcasts abonnieren und anschauen könnt. Unter dem Punkt "Ungespielt" findet Ihr alle Folgen aus Euren Abos, die Ihr noch nicht gesehen und gehört habt - sortiert nach Datum. "Podcasts" zeigt Euch Eure Abos und über "Highlights" und "Topcharts" könnt Ihr neue Podcasts entdecken oder gezielt danach suchen.

Die App ist zwar recht übersichtlich, aber sie bietet keinen Mehrwert. Sortieren nach eigenen Wünschen oder Verschlagworten ist nicht möglich. Ihr habt lediglich eine Liste, in der alle abonnierten Podcasts landen. Apples App greift auf iTunes zu. Podcasts, die auf anderen Plattformen erscheinen, könnT Ihr über die direkte URL hinzufügen.

Overcast Podcast Player(© 2016 CURVED)

Overcast (iOS)

Für iPhone, iPad und iPod gibt es mit Overcast eine kostenlose App, die ein paar mehr Funktionen bietet. Im Gegensatz zur Standard-App von Apple könnt Ihr hier zum Beispiel die Sprechgeschwindigkeiten detailliert anpassen. Statt 1,5-fache und 2-fache sind hier auch sinnvollere Zwischenstufen möglich. Sprechpausen werden gekürzt, wenn Ihr das möchtet. Sprecherstimmen werden mit einem Klick deutlicher.

Außerdem könnt Ihr Eure Podcasts sortieren wie Ihr möchtet. Dafür lassen sich unbegrenzt Playlisten anlegen. Auch witzig: Falls Ihr den Zugriff auf Eure Twitter-Timeline erlaubt, dann zeigt Euch die App an, wenn einer Eurer Kontakte mal einen Podcast empfehlen sollte. Primärquelle für Overcast ist der Podcast-Bereich von iTunes.

uPod Podcast Player(© 2016 CURVED)

uPod Podcast Player (Android)

Für Android-Geräte gibt es die bunte App "uPod", um Eure Abos zu verwalten. Podcasts werden auf verschiedene Arten sortiert. Beispielsweise nach Markierungen (für später oder Favoriten), getrennt nach Audio und Video oder in verschiedenen Playlisten.

Die kostenlose Version kann schon ziemlich viel. Mit der Premium-App für 4,15 Euro bekommt Ihr zusätzlich ein Cloud-Backup in Eurem Google-Konto, Unterstützung für Googles Chromecast oder auch die "Einschlaf-Funktion", also das Stoppen des Abspielens nach Zeit oder Titeln.

Pocket Casts(© 2016 CURVED)

Pocket Casts (iOS, Android)

Diese App ist kostenpflichtig, bringt aber von Haus aus viele Funktionen mit. Dazu zählt zum Beispiel das automatische Herunterladen von neuen Podcasts ohne die App zu starten. Die Abspielgeschwindigkeit kann von 0,5-fach bis 3-fach angegeben werden. Außerdem lassen sich alle Podcasts nach verschiedenen Kategorien sortieren. Besonders cool: Euer Fortschritt wird systemübergreifend mit allen Geräten synchronisiert.

Für iOS kostet die übersichtliche, gut gestaltete App 3,99 Euro. Android-Nutzer kommen günstiger weg und zahlen nur 2,99 Euro.

DoggCatcher Podcast Player(© 2016 CURVED)

DoggCatcher (Android)

DoggCatcher ist nicht ganz billig, bietet aber haufenweise Funktionen. Neben automatischen Downloaden und Löschen hat die App eine erweiterte Suchfunktion. Die Sortierung könnt Ihrn nach Euren Wünschen anpassen, es wird Googles Chromecast unterstützt, es gibt verschiedene Designs für die App an und als Widget lässt sich die App auf Euren Homescreen packen. Doch wer jetzt denkt, dass die App hoffnungslos überladen aussieht, täuscht sich: das Design ist dennoch übersichtlich. Intuitiv findet Ihr alles, was Ihr braucht.

Für Android-Geräte kostet die App 3,26 Euro.


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