Ello greift Facebook an: Ihr seid kein Social Network

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Die Startseite von Ello besticht mit vielen Grau- und Schwarztönen
Die Startseite von Ello besticht mit vielen Grau- und Schwarztönen(© 2014 Ello)

Nach Diaspora und App.net schickt sich mit Ello mal wieder ein neues Social Network an, den Branchenprimus Facebook zu stürzen. Mitbegründer Paul Budnitz behauptet sogar großspurig, das Unternehmen von Mark Zuckerberg sei gar kein echtes soziales Netzwerk.

Bei Facebook seien "die Werbetreibenden die Kunden und der Nutzer ein Produkt, das gekauft und verkauft wird", erklärte Ello-Mitbegründer Paul Budnitz gegenüber Mashable. Daher sehe er das weltgrößte Social Network auch nicht wirklich als Konkurrenten an, da Ello einfach "komplett anders" sei. Ello ist derzeit der letzte Schrei unter den sozialen Netzwerken, Zugang zu der Webseite bekommt man aktuell nur nach einer Einladung.

Rudimentäres Layout, Nacktbilder erlaubt und keine Werbung

Im Gegensatz zum Marktführer Facebook setzt Ello auf ein sehr rudimentäres Layout mit großen Profilbildern und sehr wenig Text. Ein weiterer Unterschied zu Facebook: Bei Ello müsst Ihr nicht Euren echten Namen angeben, auch Nacktbilder sind erlaubt und Werbung weit und breit nirgendwo zu sehen.

Budnitz arbeitete zusammen mit dem Design-Büro Berger & Föhr und den Entwicklern von Mode Set bereits seit dem vergangenen Jahr an Ello. Seitdem diverse US-Medien in den vergangenen Tagen über das neue Social Network berichteten, hat sich die Webseite zum gehypten Anti-Facebook entwickelt. Obwohl der Emporkömmling in seiner aktuellen Beta-Version noch reichlich unfertig wirkt, sollen sich die Nutzerzahlen derzeit alle drei bis vier Tage verdoppeln, neue Einladungen können zeitweise nicht mehr ausgegeben werden.


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