Für 117 Millionen Dollar: Bank kauft Banken-App Simple

Millionendeal: Simple und die BBVA-Gruppe
Millionendeal: Simple und die BBVA-Gruppe(© 2014 CC: Flickr/401(K) 2013)

Das Start-up Simple ist eine Bank, die eigentlich doch keine Bank ist – und wurde dafür von seinen Nutzern geliebt. Jetzt hat die spanische Bankengruppe BBVA Simple gekauft. Dennoch soll alles so bleiben, wie es ist.

Geldsegen für Simple: Die Banken-App gehört jetzt zur Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA). 117 Millionen US-Dollar zahlt das zweitgrößte spanische Kreditinstitut für das 2009 gegründete Start-up aus Portland, Oregon. Für die BBVA ist das Geschäft ein weiterer Schritt, um auf dem US-Bankenmarkt zu expandieren.

Simple hat mehr als 100.000 Kunden in den USA

Simple ist keine Bank im eigentlichen Sinne – es gibt keine Filialen. Per App für Android und iOS verwaltet Simple die Geldgeschäfte seiner Nutzer, die Konten bei zertifizierten Kreditinstituten haben. Die innovative Anwendung zeigt beispielsweise den Vermögensstand der Kunden an, wobei fällige Rechnungen oder andere Zahlungsverpflichtungen schon eingerechnet sind. Außerdem scannt Simple Angebote von Banken, um seinen Nutzern die besten Konditionen zu sichern. Zurzeit hat Simple mehr als 100.000 Kunden in den USA und verwaltet etwa 1,7 Milliarden US-Dollar.

Simple-CEO Josh Reich hat gegenüber techcrunch.com erklärt, dass sich für die Simple-Kunden durch den Millionen-Deal mit BBVA nichts ändern wird. Er sieht vor allem einen Vorteil darin, dass er und sein 92-köpfiges Team jetzt ein Bankenunternehmen mit einem Umsatz von 820 Milliarden US-Dollar im Rücken haben. Bleibt abzuwarten, ob Simple wirklich weiter objektiv arbeitet oder seinen Kunden nicht vielleicht doch Angebote von BBVA empfehlen wird.


Weitere Artikel zum Thema
WhatsApp für iOS erlaubt schon bald Teilen von bis zu 30 Bildern auf einmal
Michael Keller
WhatsApp für iOS soll in naher Zukunft ein Update erhalten
WhatsApp für iOS soll bald ein praktisches Feature erhalten: Künftig könnt Ihr offenbar mit der App bis zu 30 Bilder auf einmal verschicken.
Nintendo Switch: Die Liste der zusätz­li­chen Kosten wird immer länger
Stefanie Enge2
Peinlich !22Die Nintendo Switch bringt viele Kosten mit sich und ist dadurch eigentlich genauso teuer wie die technisch überlegenen Konsolen von Sony und Microsoft
Die Nintendo Switch kostet etwa 330 Euro – doch da kommen noch einige Kosten obendrauf, bis Ihr komfortabel losspielen könnt.
Xperia Z3 Plus: Sony veröf­fent­licht Android Nougat-Update
Das Sony Xperia Z3 Plus ist im Juni 2015 auf den Markt gekommen
Sony ist nicht zu bremsen: Nur einen Tag nach dem Rollout für das Xperia Z5 soll das Android Nougat-Update auch für das Xperia Z3 Plus unterwegs sein.