Für ungestörten Gaming-Abend: Mann betäubt Freundin

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Spielen macht zwar Spaß, aber nicht um jeden Preis
Spielen macht zwar Spaß, aber nicht um jeden Preis(© 2015 Pexels)

Damit er und seine Kumpels einen ungestörten Zock-Abend erleben konnten, hat ein 23-Jähriger aus Castrop-Rauxel kurzerhand zu KO-Tropfen gegriffen – um seine Freundin zu betäuben. Das Ende vom Lied: Freundin weg und 500 Euro Strafe wegen Körperverletzung, wie die WAZ berichtet.

Die (inzwischen Ex-) Freundin kam nach einem langen Arbeitstag offenbar übermüdet nach Hause und hatte der versammelten Gaming-Gesellschaft wenig abzugewinnen. Der Mann träufelte ihr daraufhin heimlich Schlafmittel in den Tee, um sich weiterhin dem Spiel und seinen Kumpels widmen zu können. Es habe sich um vier bis fünf Tropfen gehandelt, gab der Täter später an er selbst sei höhere Dosen gewohnt.

Anzeige wegen Körperverletzung eingehandelt

Das Schlafmittel wirkte allerdings noch bis zum nächsten Tag weiter, auch nachdem die Freundin bis in die Mittagszeit durchgeschlafen hatte. "Ich bin dann mit dem Auto zur Arbeit gefahren, aber auch dabei immer wieder weggenickt", berichtet die Betroffene über die Auswirkungen am Folgetag. Ihr Freund gestand daraufhin zwar, handelte sich aber dennoch eine Anzeige wegen Körperverletzung ein.

Zu Recht, wie ein Richter befand und den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 500 Euro verdonnerte. Die Anwendung eines Schlafmittels seien bei einer Haaranalyse bestätigt worden. Für den Verurteilten war dies offenbar ein Zeichen zum Aufwachen: "Das war blöd, doch nun bin auch auf einem geraden Weg." Mit Betäubungsmitteln habe er nichts mehr am Hut, lieber wolle er eine Ausbildung suchen.


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