Google stellt "Find My" scharf: Pixel 8 ausgeschaltet ortbar

Google Pixel 8 in der Hand
Das Pixel 8 ist jetzt auch ausgeschaltet aufspürbar (© 2023 Google )

Zusammenfassung:

  • Googles neues "Find My"-Netzwerk geht an den Start
  • Android-Handys lassen sich nun besser orten
  • Sie müssen dafür nicht online sein
  • Google Pixel 8 und 8 Pro sind sogar ausgeschaltet aufspürbar

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Update (9. April. 13:45 Uhr): Google rollt sein optimiertes "Find My"-Netzwerk nun weltweit aus, beginnend in den USA und Kanada. Das Netzwerk macht (verloren gegangene) Handys leichter aufspürbar, da wie in Apples "Find My"-Netzwerk" andere Smartphones bei der Suche mithelfen. Die Ortung ist auch dann möglich, wenn das gesuchte Android-Handy offline ist. Google Pixel 8, Pixel 8 Pro und bald wohl auch das Pixel 8a lassen sich sogar ausgeschaltet orten.

Verlorene oder gestohlene Android-Smartphones lassen sich schwer wieder aufspüren. Vor allem, wenn das Handy ausgeschaltet ist, gibt es kaum noch Hoffnung. Mit dem Google Pixel 8a könnte sich das ändern. Für die Diebstahlsicherung kommt ein Killer-Feature aus der iPhone-Welt auf euch zu – und das dürfte auch für weitere Android-Handys erscheinen.

Wie unterem Android Authority berichtet, werden sich Android-Smartphones künftig auch dann orten lassen, wenn sie ausgeschaltet sind. Die Weichen dafür soll eine neue Schnittstelle in Android 15 stellen. Damit sich Android-Smartphones darüber finden lassen, müssen sie offenbar gewisse Hardware-Voraussetzungen mitbringen. Das Google Pixel 9 soll diese so gut wie sicher erfüllen. Das bereits erhältliche Google Pixel 8 (Pro) und das in den nächsten Monaten erscheinende Pixel 8a wahrscheinlich ebenfalls.

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iPhones ausgeschaltet orten bereits möglich

Dem Bericht zufolge funktioniert die Ortung über ein Bluetooth-Signal, das kompatible Handys ab Android 15 auch dann aussenden können, wenn sie ausgeschaltet sind.

Aktuell müssen Android-Smartphones für eine Ortung nicht nur angeschaltet sein. Sie müssen auch eine Verbindung zum Internet haben – zumindest, wenn ihr euer Glück mit Googles "Mein Gerät Suchen"-Funktion versucht.

Samsungs "SmartThings Find"-Suche ist schon etwas weiter und funktioniert bereits offline. Aber: Auch hierfür müssen die Smartphones angeschaltet sein. Nur iPhones lassen sich derzeit ausgeschaltet orten – dank Apples "Wo ist"-Netzwerk.

Ausgerechnet Apple drückt auf die Bremse

Wie Apple bei seiner bereits realisierten Lösung wäre auch Google bei seiner Smartphone-Suche auf die Beteiligung anderer Bluetooth-Geräte angewiesen. Denn diese müssen das ausgesendete Signal empfangen und den Standort weitergeben.

Über Googles bereits 2023 angekündigtes "Mein Gerät Suchen"-Netzwerk wären nahezu alle Geräte dazu in der Lage, die mit dem Google Play Store verbunden sind. Also deutlich mehr als beispielsweise Samsungs "SmartThings Find"-Suche einschließt. Und ähnlich viele wie in Apples "Wo ist"-Netzwerk.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist offenbar der Grund dafür, weshalb Googles Netzwerk noch nicht ausgerollt ist: die Kompatibilität zu Drittanbieter-Smart-Tags. Da diese häufig für Stalking zum Einsatz kommen, wolle Google noch darauf waren, dass Apple eine Funktion einführt, die darauf aufmerksam macht.

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