Hype-App: Yo-Hack ermöglicht Zugriff auf Telefonnummern

Yo! Die Million Dollar-App hat Sicherheitslücken, die Zugriff auf Nutzerdaten erlauben.
Yo! Die Million Dollar-App hat Sicherheitslücken, die Zugriff auf Nutzerdaten erlauben.(© 2014 Yo, CURVED Montage)

Ausgerechnet der Gründer der Geheimnis-App Secret weiß, wie man innerhalb von drei Minuten über die "Million Dollar App" auf das Telefonbuch eines Nutzers zugreift. 

Gehackt in drei Minuten

Die Berichte um die "Million Dollar App" Yo werden immer skurriler. Die Anwendung, die nichts anderes tut als das Wort "Yo" als Textnachricht zu versenden, wurde von einigen Studenten gehackt. Jetzt erklärt sogar der Gründer der App Secret, wie er sich durch Yo Zugriff auf Telefonnummern verschafft.

Dem Online-Portal Business Insider schildert Secret-CEO David Byttow, wie er es schaffte, die mobile Anwendung innerhalb von drei Minuten zu hacken und dadurch Zugriff auf sämtliche Telefonnummern im Adressbuch eines Nutzers zu erhalten. Wie genau er dabei vorgeht, verrät das Medium nicht.

Sicherheitsbedenken bei Secret

Beunruhigend ist der Bericht nicht nur, weil die simple App in den vergangenen Tagen einen Hype erlebte und so tausende Nutzer anzog. Byttows Startup Secret wird selbst wegen Bedenken über Sicherheit und Privatsphäre kritisiert. In der Anwendung teilen und kommentieren User anonym Geheimnisse. Dafür verlangt Secret jedoch die Telefonnummer und Email-Adresse bei der Anmeldung.

Mit der Nachricht, Investments in Höhe von einer Million US-Dollar erhalten zu haben, zog die Aprilscherz-App Yo diese Woche die Aufmerksamkeit auf sich. Während viele die reduzierte Funktionalität als geniale Idee empfinden, sehen andere darin ein weiteres Vorzeichen für die Tech-Blase.


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