iCloud: Daten werden offenbar bei Synchronisation gelöscht

Während der Synchronisation über iCloud Drive solltet Ihr Dateien tunlichst nicht verschieben
Während der Synchronisation über iCloud Drive solltet Ihr Dateien tunlichst nicht verschieben(© 2014 CURVED Montage)

Sind die Daten in der iCloud sicher? Offenbar gibt es im Cloud-Speicher von Apple die Gefahr eines Datenverlustes, wenn Ihr die Synchronisation auf eine bestimmte Weise durchführt. Demnach sollten Dateien und Ordner während des Prozesses nicht verschoben werden.

In dem beschriebenen Fall hatte ein Nutzer offenbar einen neuen Mac eingerichtet und dabei eine Synchronisation mit der iCloud durchgeführt, berichtet Golem. Bevor die Synchronisation jedoch durchgeführt wird, würden sogenannte Stellvertreterdateien mit der Endung .icloud angelegt. Diese werden dann während des laufenden Prozesses durch die vollständigen Dateien ersetzt.

Keine Ordner verschieben

Der Nutzer habe nun Dateien und Ordner verschoben, bevor der Prozess der Synchronisation abgeschlossen war. Somit waren am Ende nur die Platzhalter vorhanden – die Originaldateien waren anscheinend verschwunden und auch in der iCloud nicht mehr vorhanden. Das Wiederherstellen der entsprechenden Dateien soll ebenfalls nicht möglich gewesen sein.

Solltet Ihr von diesem Problem betroffen sein, könnt Ihr laut Golem unter OS X die Time Machine nutzen, mit der auch Backups für iCloud Drive angelegt werden. Damit lassen sich dann auch alte Versionen der Dateien wiederherstellen, wenn sie während des Synchronisationsprozesses verloren gegangen sind. Der Nutzer habe Apple über das Problem informiert; das Unternehmen hat sich anscheinend bislang nicht zu der Lücke während der Synchronisation via iCloud geäußert.