iPhone 12 Prozessor schnell wie nie: A14 durchbricht "Schallmauer"

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Der iPhone 12 Prozessor A14 bricht offenbar einen Rekord.
Der iPhone 12 Prozessor A14 bricht offenbar einen Rekord.(© 2020 Getty Images)

Das neue Apple iPhone ist jedes Jahr einen Blick Wert – denn die Smartphones aus Cupertino überzeugen einfach mit einer perfekten Abstimmung und Top-Leistung. Beim iPhone 12 soll es natürlich wieder besser werden: Und hier bricht Apple beim Prozessor A14 offenbar einen Rekord.

Der Prozessor ist das Herz des Smartphones, es ist die zentrale Steuerungseinheit für die gesamte Technik. Unterstützt wird er vom Arbeitsspeicher (RAM), in dem zum Beispiel Informationen zwischengelagert werden, die es für Berechnungen braucht. Und obwohl Apple nicht dafür bekannt ist, riesige Mengen RAM in seine iPhones zu bauen, laufen die Smartphones mehr als rund.

Das liegt auch daran, dass bei der Entwicklung viel Wert auf den Prozessor gelegt wird. Beim iPhone 11, iPhone 11 Pro und Pro Max verbaut Apple den A13 Bionic, einem System-on-a-Chip (SoC). In diesem kommen sechs Kerne zum Einsatz, zwei davon takten mit maximal 2,66 Gigaherz (GHz). Auf dem Chip sitzen aber noch andere Elemente, welche die Performance insgesamt noch weiter in die Höhe treiben.

iPhone 12 Prozessor A14 überholt Snapdragon 855+ und das iPad Pro

Bei Apples neuem Chip, dem A14, der beim iPhone 12 zum Einsatz kommen wird, brechen die Entwickler aus Cupertino nun Rekorde: Einem Geekbench-Benchmark zufolge, auf den sich unter anderem researchsnipers.com bezieht, soll der neue iPhone 12 Prozessor nun die "Schallmauer" von 3,0 Gigaherz durchbrechen, 3,1 GHz sollen es sein – das gab es noch nie in einem Smartphone. Zum Vergleich: Der aktuelle Snapdragon 855+ taktet mit "nur" 2,96 GHz.

Damit wäre das neue iPhone 12 sogar etwas schneller als das 12,9 Zoll große iPad Pro: Im Benchmark überholt der Prozessor A14 den im iPad verbauten A12X. Und was bedeutet das für euch? Mehr Prozessorleistung bedeutet einfach gesagt mehr Möglichkeiten: So könnten Augmented-Reality-Apps optimiert werden und die Bildverarbeitung noch besser laufen. Wir sind jetzt schon gespannt, was der Herbst bringt!


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