iPhone: Apple lockert offenbar Bestimmungen für Reparaturen

Apple hat die zuvor strikten Reparaturbedingungen offenbar aufgeweicht
Apple hat die zuvor strikten Reparaturbedingungen offenbar aufgeweicht(© 2018 Unsplash/Daniel Korpai)

Bisher hat Apple euer iPhone nicht repariert, wenn der Akku zuvor von einem Drittanbieter getauscht wurde. Diese Bestimmung hat der Hersteller nun offenbar bereits seit dem 28. Februar 2019 aufgeweicht.

Ihr könnt euch künftig mit eurem iPhone-Problem offenbar auch dann an Apple wenden, wenn in eurem Smartphone ein neuer Akku steckt, der nicht direkt von Apple oder einem zertifizierten Service-Partner getauscht wurde. Das berichtet zumindest MacRumors und beruft sich auf ein internes Apple-Dokument. Dieses hat das Portal aus drei zuverlässigen Quellen erhalten.

Service-Techniker ignorieren Akku

Sofern der aktuelle Fehler nichts mit dem Akku zu tun habe, würden die Mitarbeiter diesen nun nicht weiter beachten. Sollte die Batterie hinter dem Problem stecken, tauscht Apple diese durch ein originales Ersatzteil und zu den üblichen Kosten aus, heißt es in dem Bericht. Wenn der frühere Akku-Tausch eines Drittanbieters Komponenten an dem iPhone beschädigt hat, können die Service-Techniker nun wohl auch das gesamte iPhone ersetzen und berechnen nur die Kosten für einen Batteriewechsel.

Wenn ihr bisher ein Problem mit eurem iPhone hattet, konntet ihr von Apple keine Hilfe erwarten, so MacRumors. Zumindest dann nicht, wenn Dritte den Akku eures Smartphones zuvor getauscht haben. Der Hersteller weigerte sich auch dann Reparaturmaßnahmen vorzunehmen, wenn der Defekt nichts mit dem Akku zu tun hatte. Apple legte euch stattdessen wohl nahe, lieber auf ein neues Gerät umzusteigen. Bei anderen Komponenten, die Dritte getauscht haben, fährt Apple diesen Kurs angeblich auch weiter.


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