Jetzt doch: Twitpic darf bei Twitter weiterleben

Lange war die Zukunft von Twitpic ungewiss, jetzt sorgt Twitter für ein stilles Fortbestehen des Fotodienstes.
Lange war die Zukunft von Twitpic ungewiss, jetzt sorgt Twitter für ein stilles Fortbestehen des Fotodienstes.(© 2014 Twitpic, CURVED Montage)

Twitpic war in den vergangenen Monaten erfolglos auf der Suche nach Investoren, um sich gegen die Forderung von Twitter, den Service einzustellen, zu wehren. Nun übernimmt der Kurznachrichtendienst kurzerhand Domain und Archiv des Fotodienstes.  

Fortbestehen im Read-Only-Modus

Für Twitpic scheint es nun doch eine Zukunft geben, allerdings sehr beschränkt: Twitter hat sich mit dem Fotodienst geeinigt und übernimmt dessen Domain und das Archiv. Dieses soll weiterhin abrufbar sein, jedoch nur mehr im Read-Only-Modus.

Die iOS- und Android-Apps werden eingestellt, informiert Gründer Noah Everett im offiziellen Blog. Nutzer können sich nach wie vor einloggen und ihre Daten exportieren oder löschen. Es mache Sinn, die Datenbank an Twitter zu geben, weil die Nutzerbasis konsistent ist, begründet Everett den Schritt. Sowohl Twitpic als auch dem neuen Eigentümer sei der Datenschutz wichtig, betont er weiter.

Turbulenz bei Twitpic

Wie lange Twitter den Third Party-Dienst tatsächlich am Leben hält, geht aus dem Blogpost nicht hervor. In den vergangenen Monaten hatten die beiden Unternehmen ein schwieriges Verhältnis. Twitter drohte dem kleinen Team mit rechtlichen Schritten, sollte der Name nicht geändert werden. Daraufhin sah sich Twitpic gezwungen, seinen Dienst einzustellen.

Wenig später verkündete Everett, einen potenziellen Investor gefunden zu haben, der einen Rechtsstreit unterstützen würde. Der Deal wurde aber zu früh bekannt gegeben und fiel schließlich ins Wasser. Zuletzt informierte Twitpic seine Nutzer, dass das Fotoportal wirklich eingestellt werden müsste.


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