Kickstarter-Erfolg: Darum ist Dr!ft das bessere Anki Overdrive

Wenn Euch bei Anki Overdrive die KI zu viel in die Steuerung eingreift und Ihr auch gerne jenseits vorgebener Strecken Rennen fahren wollt, dann solltet Ihr einen Blick auf Dr!ft werden. Die Rennautos des Kickstarter-Projekts fahren auf jedem ebenen Untergrund und sollen realistische Fahreigenschaften haben.

Bei Anki Overdrive müssen die Supercars und Supertrucks auf den Bodenplatten fahren, um sich orientieren zu können. Die KI versucht dabei sie immer in einer der vier Spuren zu halten. Das macht die Rennen einfach und lässt auch schon Kinder viel Spaß haben. Doch mit realistischen Rennen hat das wenig zu tun. Genau an diesem Punkt setzt Dr!ft an.

Realistische Fahrphysik auf freier Rennstrecke

Bei den Dri!ft-Autos handelt es sich um Modelle im Maßstab 1:43, die über eine realistische Fahrphysik verfügen sollen. Die Steuerung erfolgt über ein Smartphone, das per Bluetooth in Verbindung mit den Racern steht. Als Fahrer stehen Euch Gas, Fußbremse, Handbremse und die Lenkung sowie Zusatzfunktionen wie Licht, Starten und Stoppen des Motors zur Verfügung. Eure Fahrkünste haben also deutlich mehr Auswirkungen auf den Rennverlauf als bei Anki Overdrive.

Mit einer Akkuladung sollen die Dr!ft-Racer 30 Minuten lang fahren können, bevor sie für rund 30 Minuten wieder an die Steckdose müssen. Ihr seid bei den Rennen nicht an eine feste Strecke oder spezielle Streckenbauteile gebunden. Die Mini-Flitzer sollen auf allen ebenen Untergründen wie Tischplatten, Holzböden, Fliesen oder sogar Flügeldeckeln fahren können. Ihr könnt Eurer Kreativität beim Streckenbau also fast freien Lauf lassen.

Ihr sollt mit zehn oder auch sogar 30 anderen Autos auf die Rennstrecke gehen können. Theoretisch sollte das bei geeigneter Umgebung möglich sein, aber die Entwickler haben selber noch gar nicht genug Prototypen, um so ein großes Rennen zu starten. Für die Zukunft können sie sich vorstellen weiteres Zubehör, Tuning-Teile und Modellvarianten realer Autos anzubieten. Ob und wie schnell das geht, hängt auch vom Erfolg des Kickstarter-Projekts ab, das bereits 30 Tage vor dem Ende sein Ziel von 100.000 Euro geknackt hat.

Preis und Verfügbarkeit

Bei Kickstarter könnt Ihr Dr!ft noch bis zum 30. Dezember unterstützen. Je nachdem, wie schnell Ihr zuschlagt, erhaltet Ihr ein Rennauto für 129, 139 oder 149 Euro. Damit sind die Dr!ft-Autos zwar teurer als die Supercars von Anki Overdrive, aber dafür müsst Ihr auch keine speziellen Streckenteile zusätzlich kaufen. Die Auslieferung soll im August 2017 erfolgen.


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