Läster-Tweets: PayPal feuert Strategie-Manager

Peinlich !5
Paypal hat seit Samstag einen Mitarbeiter weniger.
Paypal hat seit Samstag einen Mitarbeiter weniger.(© 2014 Flickr/Adam Tinworth)

Ein Mitarbeiter beschimpfte in offensichtlich betrunken verfassten Statusmeldungen seine Kollegen in der Nacht auf Samstag. Sein neuer Arbeitgeber zeigte "null Toleranz" und entließ den vor wenigen Monaten engagierten Strategen.

"Unbrauchbare Mittelmanagerin"

Erst zwei Monate arbeitete Rakesh Agrawal beim PayPal. Das war anscheinend lang genug für ihn, um sich ein Bild von seinen Kollegen zu machen. In der Nacht auf Samstag ließ sich der Director of Strategy auf Twitter über einige Mitarbeiter aus. Die Tweets, anscheinend betrunken verfasst, sind nicht nur voller Tippfehler, sondern auch Beleidigungen. 

So bezeichnete er Christina Smedley, Vice President of Communications des Payment-Spezialisten, unter anderem als "unbrauchbare Mittelmanagerin" und "Stück Scheiße". In weiteren Updates empfahl Agrawal seinem Arbeitgeber, gewisse Personen zu feuern. Die restlichen Tweets, die Business Insider festhalten konnte, bevor sie gelöscht wurden, ergeben noch weniger Sinn. 

Paypal will keine Entschuldigung

Am Samstagmorgen beteuerte der Strategie-Manager, dass er die Tweets eigentlich als Direktnachrichten an einen Kollegen schicken wollte: "Letzte Nacht habe ich ein neues Telefon benutzt, weil ich Android in der Praxis testen wollte." Dass die Statusmeldungen auf dem Social Media-Portal öffentlich waren, sei ein Versehen gewesen.

PayPal kennt jedoch keine Gnade. Ebenfalls via Twitter meldete sich das Unternehmen am gleichen Tag zur Causa zu Wort: "Rakesh Agrawal arbeitet nicht mehr für uns. Behandelt alle mit Respekt. Keine Entschuldigungen. PayPal hat null Toleranz." 

Agrawal scheint sich davon nicht beirren zu lassen. Wenige Stunden nach seiner Entlassung postete er weitere Updates von seinem Urlaubsausflug zum New Orleans Jazz Festival.


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