Linux Quantum OS: Material Design für den Desktop

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Warum nicht mal Material Design auf dem Desktop?
Warum nicht mal Material Design auf dem Desktop?(© 2014 Quantum OS)

Keine Frage, der Look der neuen Android-Version 5.0 Lollipop, zusammengefasst unter dem Stichwort "Material Design", ist das herausragende Element des OS-Updates — und eigentlich viel zu schade, um nur auf Smartphones und Tablets zume Einsatz zu kommen.  Das dachte sich auch Entwickler Michael Spencer und bastelte sein Quantum OS zusammen, das Material Design und Linux vermischt.

Ursprünglich hieß Spencers Linux-Variante, die sich das QML Framework zunutze macht, um Material Design auf den Desktop zu bringen, Quartz OS. Um Problemen mit Apples  OS X-Grafiktechnologie aus dem Weg zu gehen, wurde das noch junge Projekt kurzerhand umbenannt. Kein Problem, denn das Quantum OS befindet sich tatsächlich noch in einem sehr frühen Stadium — bislang gibt es noch keine lauffähige Version für neugierige Endnutzer, lediglich der Quellcode steht interessierten Entwicklern im Github zur Einsicht bereit.

Und was da angeschaut werden kann, sieht bereits ziemlich lecker aus: Desktop, Fenster, App-Leiste, Schnell-Einstellungen und selbst Programme — alles im flachen, bunten und simplifizierten Material Design-Look.

Rechts oben: das Quantum OS Action Center(© 2014 Quantum OS)

Erreichen soll Quantum OS, wenn es dann fertig ist, Nutzer zunächst auf dem Rücken einer Arch Linux-Distribution, allerdings erklärt Spencer, das Ziel seines Teams sei, ihre Arbeit über kurz oder lang auf Basis jeder Distribution, die das Wayland-Protokoll unterstützt, lauffähig zu machen.

So wird sich Material Design unter Quantum OS in angepassten Programmen darstellen(© 2014 Quantum OS)

Als nächstes stehen für das Quantum-Team die Programmierung eines Login-Managers und eines Installers auf der Liste. Wann das Ganze fertig und installierbar sein wird, dazu äußert sich Spencer noch nicht. Falls Ihr das Projekt weiter verfolgen möchtet, um Updates oder gar den finalen Download nicht zu verpassen,  kann Quantum OS bei Google+ abonniert werden.


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