News Feed: Facebook befragt echte Menschen

Facebook will jetzt von realen Nutzern wissen, welche Beiträge im News Feed relevant sind.
Facebook will jetzt von realen Nutzern wissen, welche Beiträge im News Feed relevant sind.(© 2014 Engadget, CURVED Montage)

Das Social Network verlässt sich bei der Optimierung des News Feeds nicht mehr nur auf Algorithmen und führt deshalb eine Studie mit Testpersonen durch.

Feedback von Testpersonen

Facebook holt sich Feedback neuerdings von echten Menschen. Einmal mehr versucht das Social Network, seinen News Feed besser zu gestalten und macht dafür eine Umfrage unter Testnutzern. Für das Projekt hat das Unternehmen 600 Personen engagiert, die sich mit der Timeline der Plattform auseinandersetzen. Das Feedback wird von einer eigens eingerichteten Forschungsstelle in Tennessee ausgewertet.

Vier Stunden pro Tag verbringen die Menschen vor dem News Feed und führen bestimmte Aufgaben aus, die Facebook dann analysiert. Seit August macht das Social Network diese Befragungen. Die Personen kommen aus ganz USA, der Umfang soll noch ausgeweitet werden.

Beiträge von engen Freunden am wichtigsten

Bislang verließ sich Facebook bei der Gestaltung des News Feeds auf Algorithmen. In den vergangenen Jahren änderte das börsennotierte Unternehmen aus Menlo Park ständig die Gestaltung - was oft für Ärger bei den Nutzern sorgte. Für das Social Media-Portal ist der News Feed das Herzstück, CEO Mark Zuckerberg will daraus eine personalisierte Zeitung machen. Zu den ersten Erkenntnissen des Projekts mit echten Menschen zählt, dass Beiträge von nahestehenden Freunden die relevantesten Informationen im News Feed sind.


Weitere Artikel zum Thema
Neuer Trai­ler zu "The Defen­ders" verspricht eine Menge Action
Michael Keller
The Defenders Trailer 2
Netflix hat den zweiten Trailer zur Serie "The Defenders" veröffentlicht – der den Krieg zwischen "The Hand" und den Superhelden anteasert.
Gegen WhatsApp und Co.: Staats­tro­ja­ner noch 2017 einsatz­be­reit
Michael Keller1
Weg damit !6Die Verschlüsselung von WhatsApp schützt nicht vor dem Staatstrojaner
Das BKA bereitet derzeit einen neuen Staatstrojaner zum Ausspähen von WhatsApp und Co. vor. Die Software soll noch 2017 fertig entwickelt sein.
Geheim­nis­vol­les Buil­ding 8: Kommt das Face­book-Smart­phone?
Jan Johannsen
Google hat Project Ara eingestellt, aber viele ehemalige Mitarbeiter werkeln inzwischen für Facebook an modularen Gadgets.
Ein neues Patent und ehemalige Mitarbeiter von Googles Project Ara: Die Gerüchte um ein Smartphone aus dem Hause Facebook mehren sich.