Nike-Designer sagt selbst-schnürende Schuhe für 2015 an

Marty McFlys Sneakers schnürten sich in Zurück in die Zukunft 2 von selbst. Nike-Designer Tinker Hatfield zufolge gibt es die Power Laces ab 2015. Das zumindest sagte er am Freitag laut einem Bericht von Sole Collector bei einem Besuch des Flight Labs von Nikes Jordan-Marke in New Orleans. Diese Aussage kommt damit von niemand geringerem als dem Designer, der den futuristischen Nike Mag für den Kultfilm von 1985 entworfen hatte.

"Werden wir 2015 Power Laces sehen? Dazu sage ich: Ja!"

Vor dem Hintergrund des Films ist die Ernsthaftigkeit von Hatfields Ansage zumindest zweifelhaft. Denn in dem Streifen reist Protagonist Marty McFly bekanntermaßen in die Zukunft, und zwar exakt in das Jahr 2015. Im Story-Universum von Zurück in die Zukunft ist Hatfields Aussage über die Power Laces also tatsächlich richtig. Ob die selbst-schnürenden Schuhe auch im Jahr 2015 unserer Realität wahr werden, bleibt mit der gebotenen Skepsis abzuwarten.

Marty McFlys Schuhe wurden bereits Realität

Mit dem Raum-Zeit-Kontinuum zwischen Film und Realität hatte Nike bereits vor einigen Jahren gebrochen. 2011 brachte das Unternehmen den von Fans liebevoll "the greatest shoe never made" genannten Nike Mag in limitierter Auflage auf den Markt. Die Einnahmen der 1.500 ausschließlich über eBay-Auktionen verkauften Schuhe wurden an die Parkinson-Stiftung von Marty-McFly-Darsteller Michael J. Fox gespendet – insgesamt fast fünf Millionen US-Dollar bei Einzelpreisen von bis zu 90.000 Dollar. Allerdings fehlten den Kult-Tretern die praktischen Power Laces, worauf bereits der damalige Werbespot scherzhaft Bezug nahm.


Weitere Artikel zum Thema
Olym­pia macht's vor: Diese sport­li­chen Weara­bles pushen uns in Zukunft
Tina Klostermeier
Zukunftsmusik? Von wegen: Die kabellosen Kopfhörer "Halo Sport" massieren das Gehirn zu Bestleistungen.
Schneller, höher, stärker: Das Motto der Olympischen Spiele verfolgen nicht nur die Sportler selbst, sondern auch diese Wearables der nahen Zukunft.
YouTube: Google inves­tiert viel Geld in neuen Musik-Dienst
Michael Keller1
YouTube könnte bald eine spezielle Musik-Streaming-Sparte bieten
Google arbeitet an einem Konkurrenten zu Spotify und Apple Music – und investiert angeblich viel Geld in den neuen Musik-Streaming-Dienst.
Huaweis Selbst­ver­such: Kann das Mate 10 Pro ein Auto steu­ern?
Guido Karsten
Huawei Mate 10 Pro
Huawei hat das Mate 10 Pro auch mit einem KI-Chip ausgestattet. Ein Test soll nun beweisen, dass dieser sogar Auto fahren kann.