Oculus Rift: Mitarbeiter erhielten Morddrohungen

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Der Facebook-Deal ruft negative Reaktionen in der Virtual Reality-Community hervor.
Der Facebook-Deal ruft negative Reaktionen in der Virtual Reality-Community hervor. (© 2014 CC: Flickr/Sergey Galyonkin)

Die Übernahme der Datenbrille Oculus Rift durch Facebook verärgerte die Virtual Reality-Community. Gründer Palmer Luckey berichtet, dass Mitarbeiter in den vergangenen Tagen sogar Morddrohungen erhielten.

Morddrohungen und Läster-Anrufe

Mit negativen Reaktionen habe er gerechnet, allerdings nicht mit solchen. So kommentiert Oculus Rift-Erfinder Palmer Luckey die jüngsten Attacken gegen sein Team. Das Unternehmen hinter der Datenbrille, Oculus VR, ging diese Woche für zwei Milliarden US-Dollar an Facebook. In der Virtual Reality-Szene löste das Ärger aus - besonders bei denen, die die Entwicklung der Brille auf Kickstarter finanziell unterstützt hatten. Manche fordern sogar einen Anteil ihres Beitrags zurück.

Einige scheinen auf den Facebook-Deal jedoch noch schlimmer zu reagieren. Auf der Diskussionsplattform Reddit schreibt Luckey, dass Mitarbeiter Morddrohungen erhalten haben und deren Familien sogar mit Anrufen belästigt wurden. "Wir müssen uns ohnehin mit unseren nächsten Maßnahmen beweisen. Aber diese Art von Sch***** ist ungerechtfertigt - vor allem, weil es Menschen betrifft, die mit Oculus nichts zu tun haben", ergänzt der Oculus VR-Gründer. Luckey hatte schon in den vergangenen Tagen Reddit als Plattform genutzt, um skeptischen Nutzern Fragen zu beantworten.

Widerstand größer als erwartet

Nate Mitchell, Vice President of Product des Virtual Reality-Unternehmens, betonte in einem Interview, dass er zwar Widerstand von den Kern-Nutzern der Oculus Rift erwartet habe, jedoch nicht vom Großteil der Community.  Sein Kollege Luckey beteuerte bereits, dass Facebook keinen negativen Einfluss hätte und auch die Anbindung von Technologien des Social Media-Portals auszuschließen seien. Apple oder Microsoft wären im Vergleich dazu ein schlechter Partner gewesen, glaubt der Gründer.


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