Pixel 4 "Feature Drop"-Updates: Was "Pixel First" für Android-Handys heißt

Google führt mit dem Pixel 4 eine neue Update-Politik ein.
Google führt mit dem Pixel 4 eine neue Update-Politik ein.(© 2019 GOOGLE)

Mit dem Google Pixel 4 will Google jetzt eine neue Update-Strategie einführen: Die der "Feature Drops". Das könnte auch Auswirkungen auf andere Android-Smartphones haben.

Google will mit den sogenannten "Feature Drops" in Zukunft Software-Aktualisierungen bündeln und regelmäßig in einem großen Paket quartalsweise auf eure Pixel-Phones bringen, erzählt Sabrina Ellis, Vizepräsidentin des Produktmanagements, dem Portal The Verge. Damit könnte sich ein kleiner Hype von Update zu Update bilden, immerhin kommen so regelmäßig neue Funktionen auf das Google-Smartphone anstelle von zufällig wirkender Aktualisierungen.

Der Großteil der Funktionen ist nur für das Pixel 4 konzipiert – doch offenbar gibt es auch Ausnahmen. Ellis selbst bezeichnet die Update-Strategie: "Pixel first." Wer also ein Pixel-Smartphone hat, darf sich sicher sein, neue Google-Software und Android-Aktualisierungen zuerst zu erhalten. Damit schließt sie allerdings nicht aus, dass auch andere Android-Smartphones die Updates erhalten.

Pixel 4 als Avantgarde neuer Android-Versionen

So zum Beispiel das verbesserte Arbeitsspeicher-Management für im Hintergrund laufende Apps, das mit dem ersten Feature Drop auf das Google Pixel 4 kommen soll. Aber wann? The Verge spekuliert, dass ein derartiges Update üblicherweise nur bei großen Systemaktualisierungen vorgesehen ist – also eigentlich erst mit Android 11 kommen müsste.

Das heißt: Besitzer des Pixel 4 könnten mit den vier Feature Drops im Jahr ein Update erhalten, das andere Android-Smartphones erst mit der großen Aktualisierung auf die neue Android-Version bekommen. Da andere Smartphone-Hersteller nach dem Release der neuen Version von Googles OS erst noch ihre eigene Benutzeroberfläche anpassen und testen müssen, haben Pixel-Nutzer bei der Software im Extremfall über ein Jahr Vorsprung.

Allerdings sind Besitzer der Google-Smartphones dann auch fast schon Beta-Tester. Als erste, die das Feature im Alltag testen, könnten Probleme auftauchen, die bei einem großen Android-Update einige Monate später dann nicht mehr aufkommen sollten.


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