Achtung! Snake-Keylogger spioniert Windows-Nutzer aus

Keylogger-Attacke auf Windows-Nutzer
Windows-Nutzer müssen derzeit besonders aufpassen (© 2025 KI-Kreation )

Windows-Nutzer stehen aktuell im Visier einer neuen Angriffswelle durch eine Variante des Snake-Keyloggers. Sicherheitsforscher von Fortinet berichten über mehr als 280 Millionen Infektionsversuche allein in diesem Jahr. Die Schadsoftware greift gezielt Passwörter und sensible Daten ab.

Teilweise registrierte Fortinet bis zu 14 Millionen Angriffsversuche pro Tag. Der Snake-Keylogger nutzt verschiedene Techniken, um Daten zu stehlen: Neben der Überwachung von Tastatureingaben setzt er auf Webseiten zur Geolokalisierung, Telegram-Bots und HTTP-Post-Anfragen. Besonders gefährlich ist die Fähigkeit, Autofill-Daten aus Browsern zu extrahieren. Experten stufen das Risiko für Privatpersonen und Unternehmen als hoch ein.

Wie der Keylogger funktioniert

Der Snake-Keylogger, auch bekannt als Keylogger 404, basiert auf AutoIT – einer Software, die normalerweise zur Automatisierung unter Windows genutzt wird. Dadurch ist das Programm perfekt auf Windows-Systeme zugeschnitten.

Nach der Installation kopiert sich die Schadsoftware in den Autostart-Ordner und aktiviert sich bei jedem Neustart. Besonders tückisch: Adminrechte sind für die Ausführung nicht nötig.

Dank verschleierter Binärdateien bleibt der Snake-Keylogger oft unentdeckt. Der Schadcode versteckt sich in scheinbar vertrauenswürdigen Systemprozessen und erschwert so die Erkennung durch Antivirus-Programme.

So schützt ihr euch vor dem Snake-Keylogger

Wie viele andere Schadprogramme gelangt auch der Snake-Keylogger hauptsächlich durch Phishing-Attacken auf Windows-Rechner. Achtet darauf, eure E-Mail-Adresse nicht leichtfertig weiterzugeben und öffnet keine Links oder Anhänge unbekannter Absender. Bleibt wachsam und hinterfragt verdächtige Mails – das ist der beste Schutz gegen diese und viele andere Cyberbedrohungen.

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