Oculus Rift: Schöner Shoppen mit Facebooks Datenbrille

Ein Anwendungsbeispiel für die VR-Brille: ein interaktives Shopping-Erlebnis im Facebook-Marktplatz.
Ein Anwendungsbeispiel für die VR-Brille: ein interaktives Shopping-Erlebnis im Facebook-Marktplatz.(© 2014 Chaotic Moon)

Das Design-Studio Chaotic Moon hat sich Gedanken darüber gemacht, wie Facebook die Virtual Reality-Brille in seine Geschäftsfelder integrieren kann. In einem Video ist zu sehen, wie mit der Oculus Rift ein virtueller Marktplatz besucht werden kann.

3D-Shopping

Was macht Facebook mit einem Virtual Reality-Start-up? Die Frage, was genau das Soziale Netzwerk mit der zwei Milliarden schweren Übernahme von Oculus VR plant, ist noch nicht offiziell beantwortet. Das texanische Kreativ-Studio Chaotic Moon hat sich überlegt, wie eine Integration der Brille Oculus Rift in der Praxis aussehen könnte und in einem Video visualisiert.

Die Simulation zeigt einen Mann, der auf eine Anzeige im News-Feed klickt und daraufhin gefragt wird, ob er eine Oculus Rift-Brille besitzt. Nachdem der Nutzer diese aufsetzt, besucht er einen virtuellen Marktplatz und betrachtet dort die Produkte, die er in der Anzeige gesehen hat, näher. In das Einkaufserlebnis kann ein weiterer Nutzer zugeschaltet werden, der die 3D-Ansicht auch ohne Brille sieht.

Interaktives Lernen und Spielen

Mit dem Experiment will Chaotic Moon Social eCommerce greifbar machen. Das Studio hat bereits Anwendungen für die Oculus Rift entworfen. Mittels Integration eines Leap Motion-Controllers hat das Unternehmen ein 3D-basiertes, interaktives Lern-Tool entwickelt, das die Periodentabelle veranschaulicht. Beim virtuellen Spiel "Shark Punch" schlagt Ihr auf Haie ein.

Warum Chaotic Moon die Videosimulation erstellt hat, begründet CEO Ben Lamm so: "Ich interessiere mich dafür, welche Geschäftsfelder Facebook für das Oculus-Team öffnet, und wie sehr sie sich und ihre Geschäftsziele in die Weiterentwicklung der Produkte einbringen."


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