Spotify: Mehr als die Hälfte der Nutzer hört mobil

Smartphones und Tablets haben den Desktop als Kanal für Musik-Streaming via Spotify abgelöst.
Smartphones und Tablets haben den Desktop als Kanal für Musik-Streaming via Spotify abgelöst.(© 2014 Spotify, CURVED Montage)

Der Musik-Streaming-Dienst informiert über aktuelle Nutzungszahlen und verrät, dass 52 Prozent über mobile Endgeräte einsteigen. 150 Minuten pro Tag hören Nutzer durchschnittlich Musik über Spotify.

Smartphones als beliebter Kanal

Spotify darf sich mittlerweile als Mobile-Unternehmen bezeichnen. Der Streaming-Dienst hat neuerdings mehr Nutzer über mobile Endgeräte als über Desktop und Web-Client. Insgesamt hören 52 Prozent die Musik über Spotify mobil. Davon kommen 42 Prozent von Smartphones und zehn Prozent von Tablets, gibt das Startup bekannt.

Den Desktop-Client nutzen 45 Prozent, die Web-Version ist mit drei Prozent der schwächste Kanal für das Musik-Abo. 50 Millionen Nutzer hat der Streaming-Service aus Schweden eigenen Angaben zufolge, zwölf Millionen zahlen für den Dienst. Der Anstieg bei den mobilen Endgeräten kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass Spotify Ende 2013 das Kostenlos-Angebot auf Tablets erweitert hat.

Unterschiedliche Nutzung der Plattformen

Viele User verwenden die Musik-App über mehrere Plattformen. Auf dem Desktop werden Playlists zusammengestellt, die mobil angehört werden. Während am Smartphone gerne das Radio-Angebot genutzt wird, hören Spotify-Nutzer am Desktop ganze Alben, erklärt das Startup. Durchschnittlich 150 Minuten pro Tag konsumieren Nutzer Musik über den Streaming-Dienst.

Spotify ist unter anderem dafür verantwortlich, dass die Download-Verkäufe im Musikbereich 2014 sanken, während Streaming boomte. Das Unternehmen will sich mit neuen Features gegen ein mögliches Konkurrenzangebot von Apple rüsten. Seit Monaten wird spekuliert, dass Beats Music mit einem Relaunch als das große Streaming-Angebot des Technologiekonzerns positioniert werden soll. Die sinkenden Verkäufe von digitaler Musik machen iTunes derzeit zu schaffen.

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