Street View im Kleinformat: Google digitalisiert das Miniatur Wunderland

Supergeil !11
Das ist natürlich nur das Modell eines Street-View-Autos.
Das ist natürlich nur das Modell eines Street-View-Autos.(© 2016 CURVED)

Liebling, wir haben das Street-View-Auto geschrumpft. Dank Google können Modellbaufreunde das Miniatur Wunderland in Hamburg ab sofort aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Das haben wir uns angesehen.

Die großen StreetView-Autos dürfte mittlerweile jeder Großstädter schon einmal gesehen haben. Die Google-Wagen fahren durch Städte, digitalisieren eben jene und machen sie für Nutzer am PC und mobil begehbar. Ein Trip zum Time Square in New York ist am Bildschirm nur ein paar Klicks. Soweit, so gewöhnlich. Heute hat das Unternehmen zusammen mit dem Hamburger Miniaturwunderland die Mini-Variante von StreetView vorgestellt. Alle Straßen und Zugstrecken des Modellbau-Mekkas sind für Nutzer einsehbar.

Um das zu realisieren war allerdings eine Menge Arbeit notwendig. Wobei die Verantwortlichen von dem Wort eigentlich nichts hören wollen. "Wir haben ein Jahr zusammengespielt", sagte Frederik Braun, Gründer des Miniatur Wunderlandes. Ganz so einfach war es dann aber doch nicht. "Es gehört viel Arbeit dazu, die Bilder zusammenzusetzen", gibt Sven Tresp vom StreetView-Team zu.

Kleine Kameras für große Bilder

Um das Projekt zu realisieren, haben die Google-Mitarbeiter handelsübliche Digitalkameras zerlegt und an je einem Modellbus und -Zug befestigt. Mit dem einfachen Abfahren der Strecken war es dann aber immer noch nicht getan. Die Fahrzeuge sind jeweils ein paar Zentimeter ganz langsam gefahren und haben dann Fotos geschossen. Eine an der Decke hängende digitale Spiegelreflexkamera hat das Bild vervollständigt. Je nach Raum und Belichtung mussten die Linsen außerdem ständig neu justiert werden.

Das Ergebnis kann sich ab sofort jeder unter diesem Link ansehen. Alternativ ruft Ihr Google Maps auf und zieht den Pegman auf das Miniatur Wunderland. Dass ab sofort die Besucher im Miniaturwunderland ausbleiben, glaubt Frederik Braun nicht. Er sieht das Street-View-Projekt eher als Bonus für Modellfans. Die Demo von Sven Tresp bestätigt das. Die zeigte nämlich den Check-in-Bereich am Hamburger Flughafen. Für den Besucher ist die nicht mehr ersichtlich, weil sie mit der Zeit zugebaut wurde. Der Gedanke dahinter: Man soll mit Street View Dinge finden, die man vielleicht beim Besuch übersehen hat.


Weitere Artikel zum Thema
Acer Chro­me­book Spin 13 im Test: der Wende­hals im Hands-on
Jan Johannsen
Acer Chromebook Spin 13
Die bei Acer spinnen! Also im positiven Sinne: Das neue Chromebook Spin 13 verfügt über einen drehbaren Touchscreen. Ein Hands-on aus New York.
Android-P-Anlei­tung gibt Hinweise auf Google Pixel 3
Christoph Lübben
Der Nachfolger des Google Pixel 2 (Bild) könnte ein besseres Design besitzen
Hat das Google Pixel 3 einen fast randlosen Bildschirm? Eine Zeichnung könnte Form und Display des Smartphones zeigen.
Google Maps leitet euch auf dem iPhone mit Autos statt Pfei­len
Lars Wertgen
Google stellt dem blauen Pfeil ein paar neue Icons zur Seite
Der blaue Pfeil, der euch bei der Navigation unterstützt, bekommt Gesellschaft: Google Maps lässt sich zukünftig unter iOS individueller gestalten.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.