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Studien wollen zeigen, warum Facebook unglücklich macht

Wer Facebook passiv nutzt, macht sich eher unglücklich
Wer Facebook passiv nutzt, macht sich eher unglücklich (© 2014 CURVED Montage )
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08.12.14 von

Michael Keller

Seid Ihr aktive oder eher passive Nutzer von Facebook? Dies könnte aktuellen Studien zufolge Auswirkungen auf Euer Wohlbefinden haben – denn eine rein passive Nutzung aus Langeweile könnte Euch eher unglücklich machen.

Viele Studien sind in den letzten Jahren erschienen, die nachweisen wollen, dass eine häufige Nutzung von Facebook nicht zum Wohlbefinden beiträgt, berichtet die Zeitung New Yorker. Aktuell ist eine Studie der Universität von Michigan erschienen, die diesen Schluss wieder einmal unterstreicht. Doch ist es wirklich ausschlaggebend, ob Ihr Euch in dem sozialen Netzwerk aufhaltet, oder ist es vielmehr die Art, wie das soziale Netzwerk genutzt wird?

Langeweile und Aufmerksamkeit

Offenbar ist genau diese Frage der Schlüssel für die zahlreichen Studien, die eine negative Auswirkung von Facebook nahelegen. Eine Meta-Analyse von 2014 zum Thema Langeweile unterstreicht diesen Ansatz: Wenn unsere Aufmerksamkeit auf aktive Weise beansprucht wird, sind wir nicht gelangweilt. Wenn wir uns nicht beschäftigen, wird uns langweilig.

Wer also Facebook öffnet, weil ihm langweilig ist, und für längere Zeit durch News-Feeds scrollt, ohne selbst mit Inhalten aktiv zu werden, werde dadurch zunehmend unglücklich. Es ist also weniger das Medium selbst – in diesem Falle Facebook – sondern die Art und Weise, wie wir damit umgehen, die Auswirkungen auf unser emotionales Wohlbefinden hat.

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