Telegram im Krieg: Server werden seit Tagen mit Anfragen bombardiert

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Laut Telegram habe man die DDoS-Angriffe langsam unter Kontrolle
Laut Telegram habe man die DDoS-Angriffe langsam unter Kontrolle(© 2015 CURVED Montage)

Die Server von Telegram werden offenbar gezielt angegriffen: Seit Tagen läuft es bei dem Messenger-Dienst nicht rund. Wie nun bekannt wurde, soll ein sogenannter DDoS-Angriff für die Überlastung der Server verantwortlich sein.

Demnach würden die Server von Telegram seit dem 10. Juli mit sinnlosen Anfragen überflutet, berichtet Caschys Blog. Der Angriff richtet sich demnach vor allem auf die Server im asiatischen und pazifischen Raum – betroffen seien in erster Linie Nutzer in Südostasien, Australien und Ozeanien. Diese müssten mit Verzögerungen rechnen, wenn sie Nachrichten über den Messenger-Dienst verschicken.

Ist die Konkurrenz verantwortlich?

Telegram selbst habe bekannt gegeben, dass die Angreifer eine relativ aktuelle DDoS-Methode namens "Tsunami SYN flood" verwendeten. Die Angreifer seien außerdem in der Lage, sehr schnell auf Änderungen zu reagieren, die Telegram an seinen Server-Einstellungen vornimmt. Für die Angriffe sei eine Vielzahl an Servern verantwortlich, die extra zu diesem Zweck präpariert worden seien.

Laut Telegram handele es sich nicht um den Angriff einer Regierung; stattdessen wird vermutet, dass die Konkurrenz hinter den gezielten Attacken steckt. Man habe das Problem aber unter Kontrolle: Mittlerweile könnten rund 95 Prozent der Nutzer wieder ohne Probleme Nachrichten empfangen und verschicken. Gleichzeitig scheint der Angriff Telegram aber nicht voll ausgelastet zu haben, da das Unternehmen für die nahe Zukunft eine Überraschung ankündigte.


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