Telegram: Krypto-Messenger knackt die Grenze von 100 Millionen Nutzern

Her damit !10
Telegram feiert das Erreichen einer neuen Bestmarke an aktiven Nutzern
Telegram feiert das Erreichen einer neuen Bestmarke an aktiven Nutzern(© 2016 Telegram)

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Wie Telegram auf seinem Firmen-Blog mitteilt, nutzen mittlerweile über 100 Millionen Menschen den Messenger-Dienst, der sich durch Verschlüsselung von der Konkurrenz wie WhatsApp oder dem Facebook Messenger abhebt.

Laut des Eintrages wächst der Messenger beständig weiter: Rund 350.000 neue Nutzer legen demnach jeden Tag einen Account bei Telegram an. Insgesamt würden täglich rund 15 Milliarden Mitteilungen über den Service verschickt. Für den Erfolg sei in erster Linie Mundpropaganda erfolgreich, wofür sich das Team hinter dem Dienst ausdrücklich bedankt – und zum beständigen Weitersagen auffordert.

Harter Konkurrenzkampf

Für Telegram sind die aktuellen Nutzerzahlen ein Erfolg; verglichen mit der Konkurrenz fristet der Krypto-Messenger hingegen immer noch ein Nischendasein. So vermeldete zum Beispiel WhatsApp vor Kurzem, dass der Dienst inzwischen von mehr als einer Milliarde Menschen jeden Monat aktiv genutzt wird. Die Marktführerschaft hielt die Facebook-Tochter allerdings nicht davon ab, weitere Maßnahmen zur Stärkung der eigenen Marktposition durchzuführen: So werden seit Dezember 2015 Links zu Telegram blockiert. Im gleichen Monat profitierte Telegram allerdings auch von der WhatsApp-Sperre in Brasilien, die einen Ansturm auf den Krypto-Messenger auslöste.

Seit Januar 2016 ist die Verwendung von Bots innerhalb von Telegram-Chats wesentlich einfacher geworden. Somit könnt Ihr Eure Mitteilungen nun beispielsweise leichter mit GIFs versehen als zuvor. Das letzte größere Update im Februar bescherte den Nutzern des Messengers eine verbesserte Voice-Messaging-Funktion und mehr Features für geheime Chats.


Weitere Artikel zum Thema
Apple Music geht Part­ner­schaft mit Musik­vi­deo-App musi­cal.ly ein
Michael Keller
Über musical.ly könnt Ihr nun auch Songs von Apple Music hören
musical.ly und Apple Music sind eine Kooperation eingegangen: Künftig könnt Ihr Songs des Streaming-Dienstes innerhalb der Netzwerk-App hören.
Darum ist der Messen­ger Lite der bessere Face­book Messen­ger
Jan Johannsen6
Links der Facebook Messenger und rechts der Messenger Lite.
Der Facebook Messenger wurde mit der Story-Funktion nach Meinung vieler Nutzer unbrauchbar. Mit dem Messenger Lite naht Rettung von Facebook selbst.
Arbeit­s­agen­tur will Euch per WhatsApp zum Traum­job verhel­fen
2
Die Bundesagentur für Arbeit berät nun auch via WhatsApp
Berufsberatung 2.0: Die Bundesagentur für Arbeit erweitert ihren Service und nutzt WhatsApp als kostenloses Kommunikationsmittel.