Toaster und Radio: Yo soll bald mehr können

Yo, dein Toast ist fertig: Entwickler schaffen neue Anwendungsfälle für die Messaging-App.
Yo, dein Toast ist fertig: Entwickler schaffen neue Anwendungsfälle für die Messaging-App.(© 2014 Yo, CURVED Montage)

Die Entwickler der gehypten Yo App suchen Hilfe von Entwicklern, die aus dem simplen Versenden von Yo-Nachrichten nützliche Anwendungsfälle schaffen. Mit Musik- und Küchen-Tools soll die Community weiter wachsen.

Yo Hackathon

Eine Million Nutzer und eine Million Dollar-Investment: Die Macher der App Yo versuchen dieses Momentum in eine langfristige Strategie umzuwandeln. Das einfache Versenden eines Wortes könnte dafür zu wenig sein, und deshalb lud das Startup am Wochenende in San Francisco Entwickler zu einem Hackathon ein.

Bei dem eintägigen Event stellten Programmierer ihre Ideen zur Weiterentwicklung der Applikation vor. Als Gewinner des Coding-Wettbewerbs ging das Shazam-ähnliche "Yo Radio" hervor. Wer einen Song im Radio hört und diesen identifizieren will, kann mit der App das Stück kennzeichnen und Yo Radio sendet daraufhin den Link zu dem Song auf YouTube.

Internet of Things

Ein weiterer Dienst, "YoServerIsDown", verschickt an seine Nutzer eine Benachrichtigung, wenn der Server ihrer Website offline ist. "YOaster" informiert mit einem "Yo", dass das Brot im Toaster fertig ist. Das gehackte Küchengerät ist ein Beispiel dafür, dass die Nachrichten-App auch für Internet of Things-Anwendungen dient.

Die Gründer von Yo gaben selbst vergangene Woche zu, dass der aktuelle Hype nur kurzfristig anhalten könnte. Die App startete als Aprilscherz und erhöhte seine Nutzerzahlen in den vergangenen zwei Wochen von 50.000 auf eine Million.


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