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Yo! Die Geschichte hinter der "dümmsten" App

Yo
Yo (© 2014 Yo, CURVED Montage )
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Jetzt melden sich die Entwickler der Million Dollar App zu Wort. Die Anwendung sei als kleines Nebenprojekt entstanden, und Investoren hätten noch viel mehr Geld reingesteckt, sagen die Gründer. 

Nebenprojekt für Mitarbeiter

Keine App hat in den vergangenen Wochen so viel Aufmerksamkeit bekommen wie "Yo". Die mobile Applikation, die nur ein Wort verschicken lässt, ist durch eine kleine Aufgabe entstanden, die ein Chef seinem Mitarbeiter zuteilte. Moshe Hogeg, CEO der Video- und Photo-Sharing-App Mobli erklärt jetzt, wie es zu dem rasanten Aufstieg kam.

Hogeg, Chef des in Tel Aviv ansässigen Unternehmens, wollte ein simples Tool, um Kollegen und Familie zu benachrichtigen. Deshalb teilte er seinem Mitarbeiter Or Arbel das Projekt zu. Die Anwendung programmierte er innerhalb von acht Stunden. Anfangs sei Yo vom App Store abgewiesen worden, weil sie zu wenig Inhalt hatte, erinnert sich Hogeg.

Eine halbe Million Nutzer

Die App, die schließlich am 1. April live ging, wurde vorerst nur von Freunden und Familie genutzt. Einige Wochen später sahen sich Hogeg und Kollege Arbel die Nutzungszahlen der Anwendung an und waren überrascht über die steigende Userbase. Einen Schub erhielt Yo auch durch einen Besuch von Robert Scoble, einem Startup-Experten aus Silicon Valley. Der bezeichnete die Anwendung als "dümmste, süchtigmachende" App, die er je gesehen hatte. Die Gründer stimmten ihm zu.

Angesichts der Nutzerzahlen sah Hogeg die Möglichkeit, ein Startkapital für sein Nebenprojekt zu holen. Ursprünglich erwarteten sich die Entwickler weit weniger als eine Million. Letztendlich landete Yo eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,2 Millionen US-Dollar. Und es wäre noch mehr gegangen, meinen die Gründer.

Die beiden Köpfe hinter Yo wollen jedoch erst einmal abwarten, ob der Hype anhält oder nächste Woche schon wieder vorbei ist. Bisher hat die App eine halbe Million Nutzer angezogen.

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