Twitter lässt nervige Nutzer bald verstummen

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Twitter zeigt sich derzeit experimentierfreudig, mehrere neue Features sind derzeit testweise im Umlauf.
Twitter zeigt sich derzeit experimentierfreudig, mehrere neue Features sind derzeit testweise im Umlauf.(© 2014 @Twitter)

Das Social Media-Portal Twitter testet derzeit den Mute-Button. Damit könnt Ihr nervige Nutzer, denen Ihr nicht entfolgen wollt, aus der Timeline verschwinden lassen. 

Mute-Button in Mobile-Apps

Twitter macht seinen Nachrichtenstream für alle Nutzer, die vielen Accounts folgen, übersichtlicher. Derzeit test der Microblogging-Dienst den "Mute-Button". Wer ein Profil nicht komplett entfernen will, aber dessen Kurznachrichten nicht mehr sehen will, kann in den Einstellungen den User auf "stumm" schalten. Die Updates des verstummten Accounts erscheinen erst dann wieder, wenn diese Option deaktiviert wird. "Gemutete" Tweeter wissen nichts von ihrem Schicksal.

Die Funktion taucht derzeit bei einigen Nutzern der iOS- und Android-Apps auf. Ob und wann der Mute-Button für alle Twitter-User ausgerollt wird, ist noch nicht klar. Bedarf gibt es jedenfalls dafür. Beim Client TweetDeck, den das Unternehmen aus San Francisco vor einigen Jahren übernahm, ist die Option bereits eine der beliebtesten Features. Auch der Dienst Tweetbot lässt unliebsame Accounts stumm schalten.

Viele Features im Umlauf

Derzeit scheinen verschiedene Versionen der Smartphone-Apps von Twitter im Umlauf zu sein. Manche User sehen bei einzelnen Tweets die Anzahl der Views. Verifizierten Accounts benachrichtigt der Social Media-Service neuerdings über erhöhte Interaktionen von Followern. Wenige der Features haben es bisher in die offizielle Version geschafft. Nur das überarbeitete Twitter-Profil steht seit kurzem für alle Nutzer bereit.

Seit dem Handelsstart an der Börse probiert Unternehmenschef Dick Costolo alle möglichen Maßnahmen, um die Reichweite zu erhöhen. Die Bekanntgabe der aktiven Nutzerzahlen hatte vergangene Woche die Börse enttäuscht.


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