Twitter plant themenbasierte Timeline

Banale Tweets sollen künftig durch Themenfilter ausgeblendet werden.
Banale Tweets sollen künftig durch Themenfilter ausgeblendet werden.(© 2014 Twitter, CURVED Montage)

User sollen künftig nicht nur Personen, sondern auch Interessen auf der Microblogging-Plattform folgen. Das kündigt Twitter-CEO Dick Costolo in einer Email an.

Costolo reagiert auf Vorschlag

Twitter ist bekannt dafür, verschiedene Wege zu testen, um mehr aktive Nutzer auf seine Plattform zu bringen. Der neueste Versuch sind themenbasierte Timelines, wie CEO Dick Costolo in einer Email anklingen lässt.

Der Leiter der britischen Marketing-Agentur RocketMill schickte dem Geschäftsführer des börsennotierten Unternehmens eine Email mit Verbesserungsvorschlägen. Tweets über Essen und Banales seien störend, viel lieber würde er User-Streams nach bestimmten Themen filtern, schreibt Yousaf Sekander.

Themenbasierte Anordnung intern diskutiert

Der Agenturchef hatte sich keine Antwort erwartet, Costolo nahm sich jedoch Zeit für eine kurze Antwort: "Was du ansprichst ist etwas, was wir seit einiger Zeit intern diskutieren und bezieht sich auf themenbasierte Timelines." Es gebe noch viel zu tun, aber diese Anordnung sei eine Chance, die er versteht und über die er nachdenkt, erklärt der CEO weiter.

Wie weit diese internen Überlegungen fortgeschritten sind, geht aus der Email-Konversation nicht hervor. Der Social Media-Dienst reagiert jedoch immer wieder auf häufige Anfragen von Nutzern. So hat Twitter vor einigen Monaten die Option eingeführt, User stumm zu schalten. Diese Funktion war eine der am meisten von der Community nachgefragten. Am Freitag feierte das Unternehmen den ersten Jahrestag an der New Yorker Börse, die Wall Street ist aber angesichts der stagnierenden Nutzerzahlen noch immer skeptisch.


Weitere Artikel zum Thema
iPhone-App für mehr Daten­kon­trolle bei Face­book und Co
Michael Keller
Mit "Jumbo" soll das Managen von Social-Media-Daten auf dem iPhone einfacher werden
Soziale Netzwerke wie Facebook machen den Schutz der Privatsphäre nicht gerade einfach. Auf dem iPhone hilft euch jetzt die App "Jumbo" dabei.
Twit­ter goes Insta­gram: Das kann die über­ar­bei­tete Kamera-Funk­tion
Francis Lido
Twitter erhält eine neue Kamera
Twitter führt ein neues Kamera-Interface ein. Damit aufgenommene Bilder fallen in der Timeline der App mehr auf als andere.
Zwei-Faktor-Authen­ti­fi­zie­rung für Face­book, Google, Twit­ter & Co einrich­ten
Jan Johannsen
Das Smartphone ist bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht das einzige, aber sicherlich das wichtigste Hilfsmittel.
Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt für mehr Sicherheit beim E-Mail-Konto, in sozialen Netzwerken oder beim Online-Shopping. So richtet ihr sie ein.