iPhone 5s vs. Galaxy S5: Fingerabdruckscanner im Test

Moderne kapazitive Sensortechnologie versus überholte, billige Flachbettscanner-Technik? Noch vor dem Verkaufsstart des Galaxy S5 am 11. April vergleicht ein YouTube-Video die Fingerabdrucksensoren der Samsung- und Apple-Flaggschiffe. Dabei kommt das neue Android-Smartphone aus Südkorea nicht so gut weg.

Da Apples jüngstes Flaggschiff, das iPhone 5s, über eine Fingerabdruckscanner-Funktion namens Touch ID verfügt, war es zu erwarten, dass Konkurrent Samsung bei seinem neusten Smartphone nachlegt. Wie ein neues YouTube-Video aber schon vor dem offiziellen Verkaufsstart des Galaxy S5 offenbart, ist Apples Touch ID der Samsung-Technik anscheinend überlegen. Während das iPhone 5s den Finger des Nutzers in nahezu jeder Position erkennt, muss der S5-Besitzer den eingescannten Finger mitunter mehrfach über den Sensor ziehen, bis er erkannt wird.

Beim Galaxy S5 wird das Entsperren zur Geduldsprobe

Während die Einstellungen des Fingerabdrucksensors noch in beiden Smartphones ähnlich einfach festzulegen sind, unterscheiden sich die Sensoren anscheinend in puncto Zuverlässigkeit. Giga Apple zufolge liegt das an grundsätzlich verschiedenen Technologien, auf die die rivalisierenden Hersteller setzen.

Hinter Apples Touch ID steckt ein kapazitiver Sensor, der ein Signal durch den aufgelegten Finger sendet und die Struktur der Hautschicht erkennt. Eine Bewegung über den Sensor wie beim Galaxy S5 ist nicht nötig - einfaches Auflegen genügt. Samsung hingegen setzt auf die für diesen Einsatzzweck offensichtlich weniger geeignete Zeilensensor-Technik, wie sie in ähnlicher Weise auch bei Flachbettscannern Verwendung findet. Für das Entsperren des S5 muss der Finger deshalb möglichst gleichmäßig von oben nach unten über den Sensor gezogen werden. Ansonsten bleibt das Android-Smartphone gesperrt.


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