Virtual Reality erobert die Filmindustrie

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Google verteilte sein VR-Set Cardboard an Besucher des Filmfestivals.
Google verteilte sein VR-Set Cardboard an Besucher des Filmfestivals.(© 2014 CURVED)

Beim Sundance Film Festival setzen sowohl  Indie-Produzenten als auch große Filmstudios auf die neue Technologie. Und Google teilt bei dem Event seine VR-Brille Cardboard aus. 

Indie-Filme durch die VR-Brille

Virtual Reality ist nicht mehr nur ein Spielzeug für Gamer. Das beweisen Filmproduzenten beim Sundance Film Festival, das derzeit in Utah stattfindet. Vor drei Jahren wurde erstmals ein VR-Projekt vorgestellt, mittlerweile gibt es für die neue Technologie sogar eine eigene Kategorie. Bei New Frontier, einer Veranstaltung bei der neue Produktionsarten hervorgehoben werden, waren sogar elf von den 14 Beiträgen VR-Filme.

Der Großteil von den mit Virtual Reality bereicherten Beiträgen kommt von Indie-Produzenten. Doch auch große Filmstudios wie Fox Searchlight wagen sich an das Thema. Aus seinem Kinostreifen "Wild" hat Fox einen dreiminütigen VR-Spot entwickelt.

Google Cardboard für Kinobesucher

Neben Filmemachern nutzt auch Google die Chance, um die Übertragungstechnologie zu fördern. Der Konzern teilt an die New Frontier-Besucher 8.000 Stück seines Virtual Reality-Baukastens Google Cardboard aus. Experten rechnen damit, dass das virtuelle Filmerlebnis bald bereit für die Kinos ist, weil die Hardware zugänglicher wird und Menschen sich immer mehr an Virtual Reality gewöhnen. Dafür sorgen soll unter anderem Oculus Rift, die von Facebook aufgekaufte VR-Brille.


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