ZTE Grand S3 angetestet: Augen-Scan statt Fingerabdruck

Das Smartphone per Fingerabdruck zu entsperren, ist laut ZTE nicht sicher genug. Aus diesem Grund integriert der chinesische Hersteller im ZTE Grand S3 nun die Eyeprint ID. Sie verwendet Eure Augen, um das Smartphone zu entsperren.

Apple hat mit dem iPhone 5S Fingerabdrucksensoren bei Smartphones salonfähig gemacht. Samsung folgte dem Trend mit dem Galaxy S5 und weiteren Smartphones und blieb auch nicht der einzige Android-Hersteller, der diese Funktion für mehr Sicherheit in seine Geräte einbaute. ZTE ist allerdings der Meinung, dass ein Fingerabdrucksensor nicht sicher genug ist und stattet deswegen mit dem Grand S3 erstmals ein Smartphone mit Eyeprint ID aus.

Scan der gesamten Augenpartie und nicht nur der Netzhaut

Hinter Eyeprint ID verbirgt sich ein Sicherheitsmechanismus, der mit der Frontkamera ganze Augenpartien und nicht nur die Netzhaut abscannt, um nur dem registrierten Besitzer Zugriff auf das Smartphone zu gewähren. Das Ganze soll sicherer als jeder Sperrcode sein und sich nicht so leicht täuschen lassen, wie ein Fingerabdrucksensor. Shu konnte das Grand S3 am Stand von ZTE zumindest nicht entsperren.

Das Grand S3 verfügt neben der Eyeprint ID über ein 5,5 Zoll großes Full-HD-Display und beherbergt in seinem Gehäuse einen Snapdragon 801, dessen vier Rechenkerne mit 2,5 Gigahertz getaktet sind, sowie drei Gigabyte Arbeitsspeicher.

Den 16 Gigabyte großen internen Speicher könnt Ihr mit einer microSD-Karte erweitern, und die Kamera auf der Rückseite liefert Fotos mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. ZTE versieht Android 4.4 Kitkat mit einer eigenen Nutzeroberfläche, die ohne App Drawer auskommt. Einen Preis für das Grand S3 nannte der Hersteller noch nicht.

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