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ZTE

ZTE Blade L2
ZTE Blade L2 (© 2014 CURVED )
ZTE

Im Gegensatz zu anderen chinesischen Smartphone-Herstellern hat ZTE den Sprung nach Europa bereits gewagt. Seit dem Sommer 2014 sind beispielsweise die beiden Einsteiger-Geräte Blade L2 und Blade Q Maxi hierzulande erhältlich.

Chinesischer Konzern mit Expansionsdrang

ZTE wurde 1985 unter dem Namen Zhong Xing Telecommunication Equipment Company in Shenzhen gegründet, der Name wurde 1993 zu ZTE verkürzt. Das Unternehmen hat Verbindungen zum chinesischen Staat, zu den ersten Investoren gehörte das chinesische Luftfahrtministerium. Ab 1996 expandierte der Telekommunikationsausrüster zunehmend in ausländische Märkte und blickt mittlerweile auf mehr als 100 internationale Niederlassungen.

Smartphones mit drei verschiedenen Betriebssystemen

Neben der Entwicklung von Netzwerk- und Mobilfunktechnik verlagerte sich ZTE in den vergangenen Jahren auch immer mehr auf die Herstellung von Smartphones. In China gehörte ZTE im Jahr 2014 zu den Top 5-Herstellern, weltweit reiht sich das Unternehmen in die zehn wichtigsten Konzerne der Sparte ein. Der Fokus der ZTE-Smartphones lag zunächst auf dem Android-Betriebssystem, einige Zeit später kam auch FireOS dazu. Das dritte OS im Bunde ist mittlerweile Windows Phone – die Zusammenarbeit hatte das Unternehmen auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona angekündigt.

Billig-Smartphones für Deutschland

Hierzulande werden mittlerweile diverse ZTE-Smartphones über große Mobilfunkanbieter vertrieben. Für Vodafone etwa stellen die Chinesen beispielsweise die Dumbphones Vodafone 125 oder 225 her, die auch in Deutschland erhältlich sind. Über einen Mobilfunk-Discounter wird zudem das Smartphone Kis Plus vertrieben. Zusätzlich übernahm der Konzern in Deutschland seit Oktober 2013 den technischen Betrieb für das E-Plus-Mobilfunknetz.

Die Chinesen setzen vor allem auf den Markt für billige Einsteiger-Smartphones. So ist der Preis für das Kis Plus nahezu unschlagbar, auch das Blade Q Maxi und das Blade L2 schwanken um die 100-Euro-Marke. In unserem Test konnten die beiden Smartphones allerdings nicht restlos überzeugen, vor allem bei der Kamera und dem internen Speicher müssen deutliche Abstriche gemacht werden.