Acer Spin 7 im Test: das extrem dünne Convertible im Hands-on

Auf der IFA hat Acer seine Convertibles in der Spin-Serie zusammengefasst. Das Topmodell Acer Spin 7 ist angeblich das dünnste Convertible der Welt. Ein Hands-on.

10,98 Millimeter gibt Acer als offizielle Dicke des Spin 7 an. Damit ist es zwar dicker als das Notebook Swift 7, aber nach Angaben des Herstellers immer noch das dünnste Convertible der Welt. Falls Euch das nicht auf Anhieb etwas sagt: Das ist ein Laptop, bei dem sich der Bildschirm um 360 Grad drehen und sich dann auch wie Tablet benutzen lässt.

14-Zoll-Display im 13-Zoll-Gehäuse

Acer gelingt beim Spin 7 das Kunststück, ein 14 Zoll großes Full-HD-Display in einem Gehäuse unterzubringen, das eigentlich für ein 13 Zoll großen Bildschirm vorgesehen ist. Die Folge: Der Rahmen ist sehr schmal, aber negative Auswirkungen auf die Bedienung des von Gorilla Glass geschützten Touchscreens gibt es nicht. Stattdessen wird das Convertible durch die geringen Abmessungen transportabler und ist mit einem Gewicht von 1,2 Kilogramm noch nicht zu schwer, um es mitzunehmen.

Acer verbaut im Spin 7 mit dem Core i7 der neuesten 7. Generation von Intel sogar einen besseren Prozessor als im Swift 7 sowie acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einen 256 Gigabyte großen SSD-Speicher. Die Akkulaufzeit soll bei acht Stunden liegen. Bei dem flachen Gehäuse haben nur ein Kopfhöreranschluss sowie zwei USB-C-Anschlüsse – einer zur Stromversorgung und einer mit Video-Ausgang – Platz gefunden.

Auf dem Acer Spin 7 ist Windows 10 installiert – inklusive Cortana und der Handschriftenerkennung Windows Ink. Ihr könnt also auf dem Tablet schreiben oder das Convertible im Zelt-Modus für einen Filmabend aufstellen. Dreht Ihr das Display über einen bestimmten Punkt hinaus, sperrt das Spin 7 die Tastatur und verhindert so im Tablet-Modus ungewollte Eingaben. Das breit gestreckte Touchpad und die Tastatur überzeugen im ersten Moment mit angenehmen Hub und klaren Druckpunkten.

Preis und Verfügbarkeit

Das Acer Spin 7 soll ab Oktober 2016 in Deutschland erhältlich sein und für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1299 Euro erhältlich sein. Das wäre ein teures Convertible, aber auch ein gut verarbeitetes mit aktueller, schneller Hardware und zudem extrem dünn.


Weitere Artikel zum Thema
Honor 9 im Test: das gläserne P10 im Hands-on
Marco Engelien1
Das Honor 9
Mit dem Honor 8 Pro hat die Huawei-Tochter gezeigt, dass man oben mitspielen kann. Gehört das Honor 9 auch zur Spitzenklasse? Das Hands-on.
Galaxy Book: Surface-Konkur­rent von Samsung ist ab sofort erhält­lich
Michael Keller11
Mit dem Galaxy Book setzt Samsung seine "Tab Pro S"-Reihe fort
Auf dem MWC 2017 hat Samsung das Galaxy Book vorgestellt. Nun ist der Tablet-Notebook-Hybride auch hierzulande erhältlich.
Eve V: Surface-Killer nimmt nächste Hürde vor Verkaufs­start
Guido Karsten
Her damit !7Das Eve V ist besser ausgestattet als das Microsoft Surface Pro.
Das Eve V könnte nach der Sichtung in der Datenbank der FCC schon bald erscheinen. Das Microsoft Surface Pro (2017) könnte dann womöglich abdanken.